Krieg & Frieden

 

Das Friedensbildungswerk Köln ist in den 1980er Jahren von Mitgliedern der Friedensbewegung gegründet worden. Bis heute bildet der Friedensgedanke das inhaltliche Gerüst unserer Bildungsarbeit für Erwachsene. Entsprechend finden sich Themen rund um Krieg und Frieden auch in unserem Programm wieder.

 

1917 – 2017 / 1. Weltkrieg: Ursachen, Wirkungen, Verlauf, Folgen:

 

 

Rund um Krieg und Frieden:

 

 

1917 – 2017
Das Friedensbildungswerk wird den 1. Weltkrieg begleiten und bis zum Waffenstillstand 1918 die Ursachen, die Wirkungen, den Verlauf und die Folgen betrachten. Unter diesem Programmpunkt finden Sie / findest Du die aktuellen Veranstaltungen.

Soldaten bei Ypern, Oktober 1917 Quelle: wikipedia.org

Die Februarrevolution 1917 - Auftakt zum Ende des Ersten Weltkriegs. Am 06.03.2017 hatte Dr. Diana Siebert die Februarrevolution in ihrer Bedeutung herausgestellt.

>> Ihren Vortrag hier als PDF

 

 

Der Matrosenaufstand 1917

Vor genau 100 Jahren, am 5. September 1917, wurde der Militär-Übungsplatz in Köln-Wahn Schauplatz zweier umstrittener Hinrichtungen. Hier, weit weg von der Küste, wurden die wenige Tage zuvor verhängten Todesurteile gegen zwei junge Matrosen der Kaiserlichen Marine vollstreckt.

Albin Köbis und Max Reichpietsch waren Teil der Matrosenbewegung, die sich gegen die ungleiche Versorgung von Offizieren und Matrosen sowie andere Missstände auf den Schiffen zur Wehr setzten. Zugleich wollten sie mit ihrem Aufstand ein Zeichen für den Frieden setzen.

Das Friedensbildungswerk, die SJD / Die Falken Gruppe Robert Blum und der DGB Köln/ Bonn nehmen den Jahrestag zum Anlass, um an den Matrosenaufstand zu erinnern. Kooperationspartner: AK Zivilklausel an der Universität zu Köln.

>> Das Gesamtprogramm hier als Plakat

 

 

«Marinemeuterei» – der Film

Fr 01.09.2017 / 18.00 – 20.15 Uhr / Weisshauskino, Luxemburger Str. 253, Köln-Klettenberg / 2 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-R33
Der Dokumentarspielfilm «Marinemeuterei 1917» aus dem Jahr 1969 von Hermann Kugelstadt beschreibt eindrucksvoll die bedrückenden Lebensverhältnisse auf den Schiffen der deutschen Kriegsmarine und die Entwicklung hin zur Meuterei, die mit den Todesurteilen gegen Reichpietsch und Köbis ein Ende findet.
Eine gemeinsame Veranstaltung vom Friedensbildungswerk Köln, dem DGB Köln/Bonn und der SJD / Die Falken Gruppe Robert Blum. Gesponsert durch die OFF Kinobetriebs GmbH.
Für die kostenfreie Lizenz zur Aufführung danken wir dem ZDF und der Transit Film GmbH.

 

 

Der Matrosenaufstand 1917 – Das Schicksal von Max Reichpietsch und Albin Köbis

Mo 04.09.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / 3 Ustd / Friedensbildungswerk / Preis 5 Euro / Kurs 76-R3

Christoph Regulski . Albin Köbis und Max Reichpietsch waren Teil der Matrosenbewegung, die sich gegen die ungleiche Versorgung von Offizieren und Matrosen sowie andere Missstände auf den Schiffen zur Wehr setzte. Zugleich wollten sie mit ihrem Aufstand ein Zeichen für den Frieden setzen. Es waren insgesamt rund 600 Matrosen, die am 2. August 1917 erstmals aus Protest den Dienst verweigerten und die Schiffe eigenmächtig verließen, doch an Köbis und Reichpietsch sollte ein Exempel statuiert werden. Trotz massiver Bedenken von Marinejuristen wurde die Vollstreckung der Todesurteile durchgesetzt.

Christoph Regulski würdigt in seinem Buch «Lieber für die Ideale sterben, als für die sogenannte Ehre fallen» das Schicksal der beiden jungen Matrosen und untersucht die politischen Hintergründe der deutschen Matrosenbewegung 1917. Er ist als Referent geladen.

Dr. Christoph Regulski ist promovierter Historiker und Autor, der sich als Kenner des deutschen Kaiserreichs und des 1. Weltkrieges profiliert hat.

 

 

Öffentliche Gedenkveranstaltung in Porz-Wahn

Di 05.09.2017 14.15 Uhr – 15.00 Uhr / Max-Reichpietsch-Str. 2 - Heidestraße

Am Jahrestag der Erschießung vor 100 Jahren veranstalten Friedensbildungswerk, die Gruppe Robert Blum der SJD/Die Falken und der DGB Köln/ Bonn eine öffentliche Kundgebung.
Weitere Informationen folgen in Kürze.

 

 

«Feuer aus den Kesseln»

Zur Aktualität des Kampfes gegen den Krieg - Auszüge aus Ernst Tollers Stück mit anschließender Podiumsdiskussion

So 05.11.2017 / 17.00 Uhr / Schauspielhaus, Außenspielstätte Offenbachplatz, Köln-Innenstadt/ 2 Ustd / 76-R333

Auf Grundlage der Tagebücher Hans Beckers, einem der Wortführer der Meuterei 1917 auf den Kriegsschiffen «SMS Prinzregent Luitpold» sowie «SMS Friedrich der Große», beschreibt Ernst Toller in seinem expressionistischen Drama FEUER AUS DEN KESSELN 1930 die Gründe für die Entstehung dieser Aufstände.

Eine Zusammenarbeit des Schauspielhauses Köln mit der SJD / Die Falken Gruppe Robert Blum, dem DGB Köln/ Bonn und dem Friedensbildungswerk.

DGB-Logo    

 

 

Ausstellung «200 Jahre Wahner Heide»

Auch in dieser Ausstellung werden der Schießplatz und die Erschießung von Max Reichpietsch und Albin Köbis thematisiert.

>> Termine und Orte auf dem Flyer hier als PDF

 

 

100 Jahre Roter Oktober in Petrograd

Mo 06.11.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Preis 5 Euro / Kurs 76-O1

Diana Siebert . Die einen nennen es Revolution, die anderen einen Putsch: ein Jahr vor Ende des Ersten Weltkriegs besetzte am 25. Oktober/ 7. November 1917 das Revolutionäre Kriegskomitee des Petrograder Sowjets (Rat) die Schaltstellen der Stadt (heute wieder: Sankt Petersburg) und verhaftete die Provisorische Regierung des Russischen Reiches. Die neu ausgerufene Sowjetregierung unter den bolschewistischen Führern Lenin und Trotzki verabschiedete in großer Geschwindigkeit Dekrete über den Frieden, den Grund und Boden, die Nationalitäten und die Religionsfragen. Wurden diese auch durchgeführt? Wie breit war die Machtbasis in der russischen Provinz und in Polen, Finnland, der Ukraine und dem Belarus? Wie konnten die Bolschewiki sich gegen die anderen sozialistischen und antisozialistischen militärischen und politischen Kräfte durchsetzen? Gab es in dieser Situation pazifistische Strömungen? Warum unterzeichnete das sowjetische Russland mit dem deutschen Kaiserreich und seinen Verbündeten einen Friedensvertrag?

Dr. Diana Siebert, Universität Siegen, beleuchtet Ursachen und Verlauf dieses weltgeschichtlich bedeutsamen Ereignisses, das ohne Zweifel bis heute seine Auswirkungen zeigt. Nicht nur die gegenwärtige Regierung Russlands tut sich schwer mit dem 100-jährigen Jubiläum.

 

 

 

Rund um Krieg und Frieden:

 

 

Braunzone Bundeswehr?

Extreme Rechte und die Bundeswehr
Di 12.09.2017 / 19.30 – 21.30 Uhr / Tersteegenhaus, Emmastraße 6, große Cafeteria, 50937 Köln-Sülz, KVB-Haltestelle Sülzgürtel / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-B3

Lucius Teidelbaum . Eine rechtsextreme Terrorzelle in der Bundeswehr fliegt auf, entdeckt werden Wehrmachts-Devotionalien: Zufälle oder Ausdruck eines ernsthaften Problems der Bundeswehr mit rechtem, antidemokratischem Gedankengut, eines Problems im Umgang mit den Traditionen der Wehrmacht?
Trotz einiger hektischer Gegenmaßnahmen der Verteidigungsministerin scheint es weiterhin eine problematische Traditionspflege und einen teils extrem rechten, traditionalistischen Flügel in der Bundeswehr zu geben.
Wie hängt dies mit der Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee «im (Auslands-)Einsatz» zusammen? Wer versucht Einfluss auf die Bundeswehr zu nehmen und wie? Und wie ist eigentlich das Verhältnis der extremen Rechten zur Bundeswehr, wie sehen ihre wehrpolitischen Vorstellungen aus?
Hierzu Vortrag und Diskussion mit Lucius Teidelbaum, Historiker, Autor für das antifaschistische Magazin «Der rechte Rand» sowie Mitarbeiter eines Monitoring-Projekts «Extreme Rechte und Bundeswehr» (braunzonebw.blogsport.de).
Eine Veranstaltung der Friedensinitiative Sülz-Klettenberg, der DFG/VK Gruppe Köln, des Kölner Friedensforum und des Friedensbildungswerk Köln.

 

 

Transrationaler Frieden und die zivile Konfliktbearbeitung

Mi 13.09.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-D1

Prof. Wolfgang Dietrich . Wolfgang Dietrich hat die Theorie der vielen Frieden und auch den Zugang der Transrationalen Frieden begründet. Im Vortrag wird die Verbindung mit der Arbeit im Zivilen Friedensdienst sowie mit der Friedenslogik aufgezeigt. Es geht darum die Vielseitigkeit von Friedensperspektiven und -methoden in ihrer Komplexität wahrzunehmen, auch Aspekte, die nicht rational sind. Das ist eng mit John Paul Lederachs und Adam Curles Arbeit verknüpft und kann zur Weiterentwicklung vom Zugang der Friedenslogik (von Hanne Margret Birkenbach) viel beitragen.
Prof. Wolfgang Dietrich hat viel Praxiserfahrung, war Leiter des österreichischen Amnesty International und leitet den Lehrstuhl Master in Peace Studies and Conflict Transformation in Innsbruck (der eben vom UNESCO ausgezeichnet worden ist).
>> Weitere Informationen über Wolfgang Dietrich unter en.wikipedia.org und univie.ac.at/w.dietrich (Es gibt auch ein paar YouTube videos).
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem ForumZfD

 

 

Die Streitschrift des Erasmus von Rotterdam von 1517 und der Streit um den Frieden heute

Mo 23.10.2017 / 19.30-21.00 Uhr / Friedensbildungswerk, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln / Preis 5 Euro / Kurs 76-E1

Klaus Schmidt . Jahrhundert der Wiederentdeckung des Themas Friede. In seinem berühmten Essay «Querela Pacis» von 1517 lässt Erasmus die Pax, den Frieden selbst sprechen. In Vorwegnahme zentraler Einsichten der philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts argumentiert Erasmus, dass das eigentlich vernunftbegabte Wesen Mensch hinter die Tiere zurückfalle, die niemals Artgenossen töten. Dringlicher noch ist seine theologische Argumentation unter Bezug auf die Bergpredigt. Mit besonderer Vehemenz wird der Widerspruch herausgearbeitet, der zwischen der christlichen Botschaft und der Anwendung tötender Gewalt besteht. Die Stimme des Friedens wird zu einem leidenschaftlichen Appell sowohl an die Fürsten wie an Kirche und Theologie.

Die Querela Pacis ist die rhetorisch brillante Eröffnung eines philosophischen und theologischen Diskurses der Neuzeit, der noch lange nicht abgeschlossen ist.

Klaus Schmidt ist Historiker und Autor, war langjähriger Berufsschul- und Studentenpfarrer, aktiv als Menschenrechtler und in der Friedensbewegung.

 

 

Die Folgen der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten

So 05.11.2017 / 17.00 -19.00 Uhr / Forum VHS im Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33 Köln / 2 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-A2

Andreas Zumach . Der Bürgerkrieg in Syrien und im Irak, die schweren Zerwürfnisse zwischen Israel und seinen Nachbarländern Palästina und Libanon, der Kampf um die regionale Vorherrschaft zwischen dem Iran und Saudi-Arabien prägen eine ganze Region und gefährden den Weltfrieden. Dass die westlichen Mächte mit ihren wirtschaftlichen und politischen Interessen hierzu wesentlich beigetragen haben, steht außer Frage. Welchen Beitrag kann die Weltgemeinschaft derzeit für eine Eindämmung der Krisen beisteuern? Andreas Zumach, Korrespondent in Genf am Hauptsitz der Vereinten Nationen spricht über aktuelle Lösungsstrategien für den vielleicht kompliziertesten Konflikt seit dem 2. Weltkrieg.

Andreas Zumach ist Nahostexperte und arbeitet als Korrespondent am europäischen Hauptsitz der UN in Genf und schreibt u.a. für die taz.

Eine gemeinsame Veranstaltung vom Friedensbildungswerk mit der Melanchthon-Akademie, dem Katholischen Bildungswerk, dem Runden Tisch für Integration und der VHS-Köln.

 

 

Vortrag und Diskussion

Einführung in die Restorative Justice

Mo 27.11.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / 3 Ustd / Friedensbildungswerk / Preis 5 Euro / Kurs 76-B2

Theresa M. Bullmann . «Restorative Justice» – ein Begriff, der nur schwer ins Deutsche übersetzbar ist – bezeichnet eine Theorie sowie eine weltweite Bewegung, deren Inhalt und Ziel es ist, mit schmerzhaften Konflikten und Unrecht einen anderen Umgang zu finden. Namentlich einen Umgang, der auf Strafe verzichtet, der keiner höheren Instanzen («Staat») bedarf, sondern «den Konflikt den Menschen als ihr Eigentum zurückgibt» (Nils Christie).

Wichtige Eckpunkte der RJ sind der gleichberechtigte Dialogprozess zwischen allen Konfliktbeteiligten, die Übernahme von Verantwortung für die Handlungen der Vergangenheit und für den Prozess der Konfliktklärung, das gegenseitige Zuhören und Verstehen, die Wiedergutmachung (oder eine Annäherung daran) sowie die Wahrung der Autonomie und der Respekt vor der Integrität aller. Es scheint für viele vielleicht zunächst unvorstellbar, dass sich Geschädigte, Beschuldigte und weitere Betroffene an einen Tisch setzen, um über zum Teil äußerst schmerzhaftes Geschehenes zu sprechen und dann eine gemeinsame Lösung auszuhandeln. Es ist aber, wenn es gelingt, ein für alle ermächtigender und heilsamer Prozess.

An diesem Abend werde ich versuchen, so gut es mir möglich ist, die verschiedenen Aspekte und Methoden der Restorative Justice zu erklären, Fragen zu beantworten, Zweifel ernst zu nehmen. Insgesamt hoffe ich, Menschen Lust darauf machen zu können, ihre Angst vor dem Austragen – auch schmerzhafter – Konflikte abzulegen, in wirklichen Kontakt miteinander zu treten und Vorstellungen von Schuld und Strafe zu überwinden.

Theresa M. Bullmann, Jahrgang 1979, wohnt in Köln und Südfrankreich. Sie wurde im Friedensbildungswerk als Mediatorin ausgebildet und erlangte danach die Zusatzqualifikation für den Täter-Opfer-Ausgleich. Derzeit arbeitet sie als Redakteurin für das deutschsprachige Fachmagazin für Restorative Justice, TOA-Magazin. Weitere Schwerpunkte sind Gewaltfreie Kommunikation und Restorative Circles.

 

 

Themen, Aktionen, Erfolge

«Frieden ist machbar!» 125 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft (DFG)

Di 05.12.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-G2

Guido Grünewald . 125 Jahre Einsatz für Frieden - in der Geschichte der DFG spiegelt sich das Wirken des organisierten Pazifismus in Deutschland: Kampf gegen Nationalismus, Rüstung und Krieg, für Abrüstung und Kriegsdienstverweigerung; Bemühungen um zivile Konfliktlösungen wie Aufbau einer internationalen Rechtsorganisation, Versöhnung mit ehemaligen Feindstaaten und internationale Zusammenarbeit. Persönlichkeiten wie Bertha von Suttner, Carl von Ossietzky und Martin Niemöller wirkten in der DFG, die an den großen Aktionen der Friedensbewegung mit eigenen Akzenten maßgeblich beteiligt war. Der Historiker Guido Grünewald erzählt mit Fotos von den Aktivitäten der Pazifist*innen, den Repressalien gegen sie und ihren Erfolgen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der DFG/VK Gruppe Köln.

Hinweis: Am Freitag 24.11.2017 findet in der Lutherkirche in der Kölner Südstadt das große Jubiläumsfest der DFG/VK statt.

>> Mehr Informationen unter http://www.friedenkoeln.de oder hier als PDF
>> Das DFG/VK-Programm als PDF

 

 

Kölner Friedensforum
Jeden 1. Mittwoch im Monat / 20.00 – 22.15 Uhr
Friedensbildungswerk Köln / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-H1

Elvira Högemann . Der Kriegseinsatz der Bundeswehr im Ausland gilt fast schon als normal, widerspricht aber ihrem im Grundgesetz definierten Auftrag: Verteidigung. Militarisierung findet aber auch im Inland statt, in Schulen und Universitäten.

 

 

PAX AN! Arbeitskreis Frieden Köln
Jeden 1. & 3. Donnerstag im Monat / 20.30 – 22.30 Uhr
Allerweltshaus, Körnerstr. 77, Köln-Ehrenfeld / Teiln. kostenlos / Kurs 76-N2

Rolf Noack . Friedensarbeit kann nur in einem weiten Rahmen gesehen werden. Das ist der Ansatz dieser Veranstaltungsreihe: den Blick vom Militärischen zu erweitern und eine friedenspolitische Fragestellung aktueller Themen einzubringen.

 

 

Friedensinitiative Sülz-Klettenberg
Jeden Montag / 20.30 – 22.30 Uhr
Tersteegenhaus, Emmastr. 6, Köln-Sülz / Teilnahme kostenlos / 76-S10

Angelika Stroth . Wir beschäftigen uns mit der Rolle der Bundeswehr (Auslandseinsätze) sowie der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Schwerpunkte werden auch sein: Entwicklung im Nahen Osten (Syrien, Israel/Palästina, Iran), Afghanistan und der Ukraine.

 

 

Friedensarbeit im Stadtteil Mülheim
Jeden 1. Montag / 20.00 – 22.15 Uhr
Ev. Kirchengemeinde, Wallstr. 93, Köln Mülheim / Teiln. kostenlos / Kurs 76-F3

Harald Fuchs . Nach der Devise «Global denken, lokal handeln» setzen wir uns in Köln-Mülheim für die Sicherung des Friedens ein und überlegen, wie wir uns gemeinsam für dieses Ziel im Stadtteil betätigen können.

 

 

Bewegte Welt

 

Unser GRUNDGESETZ und die ersten zwanzig Artikel.

Sie sind es wert, betont zu werden. Von KünstlerInnen und Prominenten. Zu hören auf WDR3

 

Rote Linie gegen Kohle

Klima schützen! Wald retten! Bagger stoppen! Am Sa 26. August 2017 zeigen Initiativen RWE und der Politik die Rote Linie auf. Im Gebiet des geplanten Tagebaus werden sie sich mit einer Menschenkette zwischen die Braunkohlenbagger und den Hambacher Wald sowie die bedrohten Dörfer stellen. Bunt, friedlich und gewaltfrei …aber auch laut und unübersehbar wird soll der Protest sein. >> Alle Infos unter www.zukunft-statt-braunkohle.de

 

Syrien, Kunst und Flucht – Malerei Skulptur Fotografie Video

Wie verarbeiten syrische KünstlerInnen den Krieg in Ihrer Heimat? Ein Kunstprojekt vom 04. – 27.08. 2017 an drei verschiedenen Orten in Köln. >> Mehr unter www.syrien-kunst-flucht.de

 

Einladung zum Nachhaltigkeits-Talk

... mit den Kölner BundestagskandidatInnen Dr. Rolf Mützenich MdB (SPD), Gisela Manderla MdB (CDU), Katharina Dröge MdB (Grüne), Güldane Tokyürek (Die Linke), Dr. Ralf Albach (FDP in der Alte Feuerwache, Großer Saal, Melchiorstraße 3, 50668 Köln am 29. August 2017, 19.30 Uhr. Mehr beim www.forumzfd.de

 

Impulsgeber der Demokratie

«Kommunen als Impulsgeber der Demokratie in schwierigen Zeiten» – so lautet der Titel einer Tagung der Stiftung Mitarbeit vom 22.-24.09.2017 in der Evangelischen Akademie Loccum. Zusammen mit der Mediatorin Claudia Peschen hält Roland Schüler eine AG «Beschimpfungen gehören zum Beteiligungsalltag».
>> Das gesamte Programm als PDF

 

Tour de Respect

- Hobby-Radsport gegen Antisemitismus und Rassismus zu Ehren von Albert «Teddy» Richter am 08.10.2017 in Köln.
Am Sonntag, 8. Oktober 2017 um 11:00 startet das Team von Köln Ehrenfeld, Sömmeringstr. 72 zu einer ca. 50 km langen Radsport-Fahrt gegen Antisemitismus und Rassismus zu Ehren von Albert Richter, dem ehemaligen Weltmeister im Rennradsport. Um 15.00 Uhr ist die Abschlussveranstaltung im Radstadion Albert-Richter-Bahn. Mehr unter www.tourderespect.org

 

Neue Broschüre

Die AfD in Köln - eine Partei am rechten Rand

Beleuchtet werden Entstehungsgeschichte und Entwicklung, Strategie und Programmatik der AfD. Der Kreisverband Köln und die «Junge Alternative» werden unter die Lupe genommen, sowie die Arbeit der AfD-Fraktion im Kölner Stadtrat. Gutes Hintergrundmaterial für die Arbeit gegen Rechts.
Die AfD in Köln – eine Partei am rechten Rand.
16-seitige Broschüre.
Ab sofort kostenlos (gg. Portokosten & Spende) beziehbar beim Jugendclub Courage Köln e.V. Bestellung über: info@jc-courage.de

 

Silvesternacht 2015/16/17

Die Ereignisse der Silvesternacht haben einen Kreis von Menschen zusammengebracht, die einen eigenen Impuls setzen wollen. Sie wollen die Diskussion auf die eigentlichen Themen von sexueller Gewalt und Einwanderungsgesellschaft zurückführen.
Impulse für eine Diskussion in der Stadtgesellschaft - >> das Papier als PDF «Impuls für eine Stadtgesellschaft»
>> Ein Kommentar von Wolfgang Uellenberg-van Dawen in der Wissenschaft & Frieden als PDF «Die Würde des Menschen»
>> Link zu Lila-in-Koeln
>> Link zu #ausnahmslos

>> Franco Clemens aus unserem Impulskreis hat eine erste Einschätzung zur Frage von Silvester 2017 geschrieben: «Warum so viele Flüchtlinge Silvester nach Köln kamen». Hier der Link zur Rheinischen Post.

>> Elke Steven vom Komiteee für Grundrechte und Demokratie hat die aktuelle Silvesternacht in Köln kommentiert. Zu finden unter www.grundrechtekomitee.de

 

»Adopt a Revolution:

Den syrischen Frühling unterstützen«. So heißt die Kampagne, die Geld und Paten/ Patinnen für die gewaltfreie syrische Bewegung zur Unterstützung sammelt. Mehr Info unter www.adoptrevolution.org

 

 

Go Top