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Mediation Seminare

 

Das Friedensbildungswerk Köln bietet Ihnen hier Kurzeinführungen in die Methode an, aber auch die Vertiefung einzelner Anwendungsbereiche in Form von Einzelvorträgen, Reihen und Bildungsurlauben. Zu den thematischen Schwerpunkten zählen die Mediation beim Bauen und Planen sowie die Streitschlichtung von und mit Menschen mit geistiger Behinderung.

 

 

Grundsätzliches zur Mediation
Ein Mediationsverfahren kann in Konflikten helfen, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Gerade, wenn in einer Auseinandersetzung zwischen zwei oder mehreren ein Gespräch nicht mehr möglich scheint und Streit dominiert, sind MediatorInnen gefordert. Sie vermitteln als unparteiische Dritte und helfen den Beteiligten, doch noch eine Lösung zu finden.
Die Anwendungsgebiete der Mediation sind vielfältig: Sie wird in Ehe- und Familienangelegenheiten, bei Scheidungen, Trennungen und Erbschaften, in Nachbarschafts- und Mietkonflikten, im Berufsleben, in Schulen und Jugendeinrichtungen sowie im Umwelt- und Planungsbereich eingesetzt.
Das Friedensbildungswerk bietet Ihnen seit 1994 Kompetenz in Sachen Mediation. Unser umfangreiches Programm wendet sich an Interessierte und EinsteigerInnen ebenso wie an bereits ausgebildete MediatorInnen. Alle mehrtägigen Veranstaltungen und einige Tagesseminare sind als Bildungsurlaub anerkannt.
>> Grundsätzliches zum Mediations-Angebot des Friedensbildungswerk lesen Sie auch hier: Flyer_Mediation.pdf.
>> Informationen über die sechsstufige Fortbildung zum Mediator/zur Mediatorin (BM) und eine berufsbegleitende Weiterbildung im Bereich „Mediation beim Planen und Bauen” finden Sie in der Rubrik Mediation Fortbildung.

Unsere SeminarleiterInnen haben langjährige Erfahrung in angewandter Mediation, Mediationsvermittlung und Erwachsenenbildung.

>> Fotos und weitere Informationen über die KursleiterInnen finden Sie in der Rubrik Dozentinnen & Dozenten.
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Zauberwort Mediation
Mo 23.04.2012 / 20.00 – 22.15 Uhr
Friedensbildungswerk Köln / 3 Ustd / Preis: 5 Euro / Kurs 63-S7

Roland Schüler. Ein Angebot für Interessierte und EinsteigerInnen: Sie erhalten an diesem Abend einen Überblick über diese Methode der konstruktiven Konfliktvermittlung und -bearbeitung, die immer wichtiger wird: So empfiehlt das neue Familiengesetz für Scheidungen eine Beratung zur Mediation. Der Referent stellt die vielfältigen Anwendungsbereiche vor und erläutert das Seminarangebot des Friedensbildungswerks. Roland Schüler ist vom Bundesverband Mediation (BM) als Ausbilder anerkannt. Seit 1992 leitet er nach den Standards und Richtlinien dieses Verbands die Mediationsfortbildung im Friedensbildungswerk.
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Supervisionskurs für erfahrene MediatorInnen
Fr 02.03.2012 / 15.00 - 18.00 Uhr
Friedensbildungswerk Köln / 6 Ustd / Preis: 40 Euro / Kurs 65-S8

Roland Schüler. Will ein Mediator erfolgreich sein, muss er seine Mediationsarbeit betrachten und supervidieren lassen. Mit diesem Kurs erhalten Sie einen Rahmen, um gemeinschaftlich dieser Anforderung gerecht zu werden. Supervision ist auch Voraussetzung für die Anerkennung durch die jeweiligen Berufsverbände, z.B. den Bundesverband Mediation (BM). Anmeldung erforderlich.
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Mediation von und mit Menschen mit geistiger Behinderung
Mo 14.05.2012 / 9.30 – 14.00 Uhr
Friedensbildungswerk Köln / 6 Ustd / Preis 90 (60) Euro / Kurs 65-S12

Roland Schüler. In immer mehr Förderschulen, Werkstätten oder Wohnheimen, in denen Menschen mit geistiger Behinderung betreut werden, ist eine systematische Streitschlichtung an der Tagesordnung. Die Betreuten nehmen daran teil, weil sie an einem Konflikt beteiligt sind, oder arbeiten selbst als StreitschlichterInnen. Es zeigt sich, dass sich dadurch die Streitkultur zum Positiven verändert.
Bei dem Tagesseminar wird erläutert, wie eine Einrichtung das Konzept der Streitschlichtung von und mit Menschen mit geistiger Behinderung einführen und die Betreuten zu Streitschlichtern ausbilden kann. Für ausgebildete MediatorInnen werden die Besonderheiten erläutert.
Roland Schüler arbeitet seit 2002 in diesem Feld der Mediation. Zusammen mit den Gemeinnützigen Werkstätten Köln-Rodenkirchen hat das FBK im Jahr 2008 für das Konzept der Streitschlichtung den 1. Preis des Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik erhalten. Anmeldung erforderlich!
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Mediation bei geistiger Behinderung – Das Kölner Streitschlichtungskonzept
Angebot an Werkstätten, Wohnstätten, Schulen etc.

„Natürlich können wir unsere Streits selber schlichten. Ihr Betreuer denkt immer so kompliziert um drei Ecken. Wir denken lieber geradeaus!” Sarah Jauß, Streitschlichterin bei den Gemeinnützigen Werkstätten Köln-Rodenkirchen.

Roland Schüler. Im Jahre 2002 hat das Friedensbildungswerk Grundlagen für ein Konzept entwickelt, Mediation für Menschen mit Behinderung anwendbar zu machen. So können Menschen in Werkstätten, Wohnheimen, Förderschulen lernen, mit ihrem Konflikt konstruktiv umzugehen und nicht durch ihre BetreuerIn, sondern selber eine Lösung zu finden.
Zusammen mit den Gemeinnützigen Werkstätten in Köln Rodenkirchen haben wir ein innovatives Konzept entwickelt und mit großem Erfolg eingeführt. Dafür haben wir im Jahre 2008 den ersten Preis des Kölner Innovationspreises Behindertenpolitik erhalten, siehe Rubrik Auszeichnungen.
>> Dokumentiert haben wir das in einer Broschüre „Streitschlichtung von und mit Menschen mit Behinderung” und in der Fachzeitung Spektrum der Mediation Heft Nr. 26/2007, siehe Rubrik Publikationen.
Im November 2009 haben wir eine Tagung mit gut 40 StreitschlichterInnen aus Köln, Schwalmstadt und München dazu durchgeführt.

 

Wir bieten Ihnen an:
• Einführungsvorträge
• Ein-Tages-Schnupperkurs
• Fortbildungen zum Thema „Konflikt im Haus”
• Fortbildungen zu „Kommunikation im Haus”
• Fortbildungen und Ausbildungen zur Streitschlichtung
• und vieles mehr – sprechen Sie uns an!

 

November 2011: Dritte Streitschlichtertagung

Am 25. und 26. November 2011 fand in der Diakonie Hephata Schwalmstadt in Nordhessen die dritte Streitschlichtertagung für Menschen mit geistiger Behinderung statt. Mehr als 60 Menschen haben teilgenommen. Eindrücke von der Tagung geben die Bilder wieder.

>> Der Streitschlichtersong aus Hephata zum Lesen

>> ... und zum Hören

>> Bericht von Roland Schüler über die Tagung als PDF

>> Artikel und Interview mit Roland Schüler als PDF

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>>>> Bewegte Welt >>>>

 

Streitschl

© Quelle: www.ausgestrahlt.de

Termine gegen den Atomstrom


11. Februar: Bundesweit Fukushima-Mahnwachen aus Solidarität mit der japanischen Anti-Atom-Bewegung. Mahnwachen in NRW u. a. in Ahaus und Jülich und in vielen anderen Orten (www.ausgestrahlt.de)

 

25. Februar: Autobahn-Aktionstag Ahaus-Duisburg-Jülich "Dem Castor entgegen" (www.kein-castor-nach-ahaus.de, www.bi-ahaus.de, www.westcastor.de, www.duisburg-atomfrei.de), mit Abschlusskundgebung auf dem Jülicher Marktplatz

 

11. März, 13 Uhr, Bahnhof Gronau: Großdemo zum 1. Fukushima-Jahrestag zur Urananreicherungsanlage Gronau (www.fukushima-jahrestag.de). Gronau steht in Deutschland am Anfang der Atomspirale, hat jahrelang den Fukushima-Betreiber Tepco Uran geliefert. Infos: www.ausgestrahlt.de

 

9. April: Ostermarsch Jülich (www.westcastor.de). Am Ostermontag wird in Jülich am Forschungszentrum ein Ostermarsch stattfinden. Atomenergie hat immer auch eine militärische Komponente und in Jülich hat z. B. der Gronauer Urananreicherer Urenco eine große Niederlassung!

 

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© Plakat (Ausschnitt):EL-DE

Kölle Alaaf unterm Hakenkreuz
bis Ende März 2012

Das El-De-Haus zeigt bis Ende März 2012 eine bemerkenswerte Ausstellung zum Karneval zwischen Unterhaltung und Propaganda. Dazu gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Weitere Informationen hier ...