Krieg & Frieden

 

Das Friedensbildungswerk Köln ist in den 1980er Jahren von Mitgliedern der Friedensbewegung gegründet worden. Bis heute bildet der Friedensgedanke das inhaltliche Gerüst unserer Bildungsarbeit für Erwachsene. Entsprechend finden sich Themen rund um Krieg und Frieden auch in unserem Programm wieder.

 

1917 – 2017 / 1. Weltkrieg: Ursachen, Wirkungen, Verlauf, Folgen:

 

 

Rund um Krieg und Frieden:

 

 

1917 – 2017 / 1. Weltkrieg: Ursachen, Wirkungen, Verlauf, Folgen
Das Friedensbildungswerk wird den 1. Weltkrieg begleiten und bis zum Waffenstillstand 1918 die Ursachen, die Wirkungen, den Verlauf und die Folgen betrachten. Unter diesem Programmpunkt finden Sie / findest Du die aktuellen Veranstaltungen.

Soldaten bei Ypern, Oktober 1917 Quelle: wikipedia.org

Die Februarrevolution 1917 - Auftakt zum Ende des Ersten Weltkriegs. Am 06.03.2017 hatte Dr. Diana Siebert die Februarrevolution in ihrer Bedeutung herausgestellt.

>> Ihren Vortrag hier als PDF

 

 

Der Matrosenaufstand 1917

Vor genau 100 Jahren, am 5. September 1917, wurde der Militär-Übungsplatz in Köln-Wahn Schauplatz zweier umstrittener Hinrichtungen. Hier, weit weg von der Küste, wurden die wenige Tage zuvor verhängten Todesurteile gegen zwei junge Matrosen der Kaiserlichen Marine vollstreckt.

Albin Köbis und Max Reichpietsch waren Teil der Matrosenbewegung, die sich gegen die ungleiche Versorgung von Offizieren und Matrosen sowie andere Missstände auf den Schiffen zur Wehr setzten. Zugleich wollten sie mit ihrem Aufstand ein Zeichen für den Frieden setzen.

Das Friedensbildungswerk, die SJD / Die Falken Gruppe Robert Blum und der DGB Köln/ Bonn nehmen den Jahrestag zum Anlass, um an den Matrosenaufstand zu erinnern. Kooperationspartner: AK Zivilklausel an der Universität zu Köln.

>> Das Gesamtprogramm hier als Plakat

Zur Vorführung des Films «Matrosenmeuterei» kamen 79 Personen in das Weisshauskino.
Den Vortrag von Christoph Regulski aus «Lieber für die Ehre erschossen werden, als für die sogenannte Ehre fallen» besuchten 45 Menschen.
An der öffentlichen Gedenkveranstaltung in Köln-Porz-Wahn waren 60 Personen anwesend, darunter die Ratsmitglieder Christian Joisten und Jörg Detjen.

>> Bilder zur Gedenkveranstaltung sehen Sie hier:

Auf Foto klicken, um mehr Bilder zu sehen

>> Die Rede von Wolfgang Uellenberg-van Dawen als PDF
>> Die Rede von Günter Baumann VVN/BdA Köln als PDF

 

 

 

Oktober/November 1948: Arabische Palästinenser flüchten von Galiläa in den Libanon. Quelle: wikipedia

Vor 100 Jahren Niederlage des Osmanischen Reichs,
vor 50 Jahren Unabhängigkeitserklärung von Israel,
ein Blick zurück und nach vorn auf die Auswirkungen

Do 20.09.2018 / 19.30 – 21.45 Uhr / 3 Ustd / Friedensbildungswerk / Preis 5 Euro / Kurs 78-P3

Ulrich Dovermann, Simon Berke . Zwei besondere Jahrestage sind 2018 im Nahen Osten zu verzeichnen. Vor 100 Jahre während des 1. Weltkrieges fand im September die entscheidende Niederlage des Osmanischen Reichs im Nahen Osten statt. Dieses Reich war Verbündeter Deutschlands und die Alliierten – England und Frankreich – haben im September im Nahen Osten einen Sieg davon getragen. Schon 1916 wurden im geheimen Sykes-Picot-Abkommen die kolonialen Interessen in dem gesamten Raum festgelegt. England und Frankreich waren die Mächte.

Im Mai 1948 wurde die Unabhängigkeit Israels verkündet. Im ehemaligen britischen Protektoratsgebiet wurde vor 50 Jahren ein jüdischer Staat gegründet. Mit Folgen für die Region und die palästinensische Bevölkerung. Die Referenten betrachten die Entwicklung von 1918 und ab 1948, die bis heute Auswirkungen haben.

Simom Berke hat als Schüler eine Facharbeit über den 1. Weltkrieg in dieser Region geschrieben.
Ulrich Dovermann war jahrelang Fachbereichsleiter der Bundeszentrale für politische Bildung und ist Studienleiter für Israelreisen.

 

 

 

Die Novemberrevolution 1918/19

Do 08.11.2018 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Eintritt 5 Euro / Kurs 78-N1

Christoph Regulski . Die Novemberrevolution 1918 und die durch sie entstandene Weimarer Republik sind ein Meilenstein der deutschen Geschichte. Christoph Regulski erklärt verständlich die Ursachen, den Verlauf und die Ergebnisse der revolutionären Ereignisse bis in das Jahr 1920. Trotz ihrer Errungenschaften ist noch immer die Rede von einer unvollendeten Revolution 1918/19.

Dass die aus ihr hervorgegangene Republik nach einem Jahrzehnt katastrophal scheiterte, verdunkelte stets den Blick auf ihren Ursprung. Waren dort nicht all die Fehler schon gemacht worden, die den Untergang zwangsläufig nach sich zogen? Einerseits wurden eine Demokratie mit einer modernen Verfassung, ein Wahlrecht auch für Frauen und der Bruch mit der Monarchie erreicht. Andererseits geschahen Grausamkeiten gegen politische Gegner und das eigene Volk. Liebknecht und Luxemburg wurden ermordet, als sie mit Hunderttausenden die weitergehende soziale Revolution einforderten. Diesen Protest brachen Soldaten, die unbeschreibliche Gemetzel anrichteten. Nun standen sich SPD und KPD verfeindet gegenüber und Zentrum und Liberale trugen den Staat. Angesichts des Nationalsozialismus erwies sich dieser gesellschaftliche Konsens als zu dünn. Nach dem Krieg knüpfte man an die Weimarer Republik an, weil sich zeigte, was man verloren hatte.

Christoph Regulski ist Historiker und Autor verschiedener Bücher. Er hat im FBK im Jahre 2017 zum Matrosenaufstand referiert. Sein neues Buch ist im Matrixverlag erschienen.

 

 

 

An die Wahlurnen und in die Räte!

100 Jahre Frauenstimmrecht und Frauenräte

Di 13.11.2018 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 78-F1

Bettina Bab, Irene Franken . Deutsche Frauenrechtlerinnen engagierten sich seit 1902 für das Frauenwahlrecht im Deutschen Reich. In Köln traten sie sehr zurückhaltend auf, vermieden öffentliche Veranstaltungen und bevorzugten stattdessen politische Schulungen ihrer Mitglieder und diplomatischen Austausch mit befreundeten Politikern. Andere Vereine für das Frauenstimmrecht reichten Petitionen in den Landtagen und im Reichstag ein, in sehr seltenen Gelegenheiten organisierten sie öffentliche Kundgebungen. Aber sie hatten alle keine Aussicht auf Erfolg. Erst die Revolution im November 1918 mit der Ausrufung der Republik brachte sie zum Ziel.

Frauen in den Arbeiter*innen- und Soldatenräten sind ein wenig erforschtes Thema. Eher zufällig finden sich Dokumente, die auf die Kölner Sozialdemokratin Elisabeth Röhl und ihre Aktivitäten hinweisen. Frauen waren in mehreren Städten im Rätesystem engagiert und forderten eigene Frauenräte, die aber nur in seltenen Ausnahmen eingerichtet wurden. Welche Rolle konnten Frauen in dieser revolutionären Umbruchzeit einnehmen? Welche Hoffnung verbanden sie mit der Beteiligung an diese neue Institution, die als Vorläufer der Betriebsräte/Räterinnen gelten?

Bettina Bab und Irene Franken arbeiten beim Frauengeschichtsverein Köln.

Eine Veranstaltung des Friedensbildungswerks in Zusammenarbeit mit dem Frauengeschichtsverein.

 

Rund um Krieg und Frieden

 

 

«#NO2PERCENT – Frieden geht anders!»

Anlässlich des Antikriegstages am 1. September und der anstehenden Bundestagswahl haben die Kölner Gewerkschaften - zusammen mit dem FRIEDENSBILDUNGSWERK und vielen Erstunterzeichner/innen der Stadtgesellschaft, aus den Bereichen: Soziales, Kultur, Kunst, Medien und Wissenschaft - die Petition «#NO2PERCENT – Frieden geht anders!» gestartet. Die Petition richtet sich gegen das 2-Prozent-Ziel der NATO-Mitgliedsstaaten und fordert die Bundestagskandidaten/innen auf, dieses Ziel abzulehnen.
Das 2-Prozent-Ziel der NATO, das von der Trump-Regierung vehement eingefordert wird, sichert nicht den Frieden sondern führt zu einer neuen Rüstungsspirale. Außerdem: Schon heute verschlingt der Rüstungsetat in Deutschland über 11% des Bundeshaushalts.
«30 Mrd. Euro mehr für den Verteidigungshaushalt – das hat drastische Haushaltskürzungen bei dringenden sozialen, ökologischen, infrastrukturellen und bildungspolitischen Projekten zur absehbaren Konsequenz. Dagegen wollen wir uns rechtzeitig auflehnen. Statt Friedensdividende müssten Arbeitnehmer die Lasten einer neuen Spirale des Wettrüstens tragen. Wir brauchen das Geld für sichere Renten, Bildung, Infrastruktur, soziale Sicherheit», so Witich Roßmann, Vorsitzender des DGB Köln.
Konflikte lassen sich nicht mit Waffengewalt lösen. Wir brauchen verstärkt zivile Strategien zur Friedenssicherung, die an den Ursachen von Kriegen und Konflikten ansetzen. Hierzu gehören vor allem ein fairer Welthandel, eine gerechtere Verteilung des weltweiten Reichtums sowie soziale und ökologische Entwicklungs- und Klimaschutzprojekte.
«Mit der Petition fordern wir alle Bundestagskandidaten- und Kandidatinnen auf, eine 2% Verpflichtung für den Verteidigungshaushalt im Koalitionsvertrag der nächsten Bundesregierung abzulehnen», erklärt Witich Roßmann, Vorsitzender des DGB Köln. «Die Wähler haben einen Anspruch auf klare Aussagen der Kandidat/innen für das höchste parlamentarische Amt in Deutschland, das über die Prioritäten der Haushalte in den nächsten vier Jahren entscheidet.»

>> Der Aufruf und die ErstunterzeichnerInnen hier als PDF

>> Ausführliche Informationen zum Thema sind unter www.Koeln-Bonn.DGB.de/no2percent zusammengestellt.

Zum Unterschreiben:
www.openpetition.de/petition/online/no2percent-frieden-geht-anders

 

 

Köln (post-)kolonial – Ein kolonialkritischer Stadtrundgang im Nippeser «Afrika-Viertel»

Freitag 12.10.2018 um 15:30 Uhr / Treffpunkt Haltestelle Florastraße vorm Goldenen Kappes / 3 UStd / Preis: 10 (8) Euro / Kurs 78-L1

Bebero Lehmann . Das Ende des deutschen Kolonialreichs liegt mehr als 100 Jahre zurück. Doch koloniale Strukturen und Denkmuster prägen auch heute noch unser Zusammenleben und es gibt in zahlreichen Städten Straßennamen, die in Zusammenhang mit der deutschen Kolonialvergangenheit stehen. Im kollektiven Geschichtsbewusstsein kommt dieses Kapitel der deutschen Geschichte aber nur schleichend an.

Kaum einer weiß, weshalb Köln Anfang des 20. Jahrhunderts als «Koloniale Metropole» des Westens galt. Warum auch Gustav Nachtigal ein Kolonialverbrecher war. Oder wie der Kameruner Rechtsgelehrte Rudolph Manga Bell in seiner Heimat gegen die deutsche Kolonialherrschaft klagte.

Der Kolonialkritische Stadtrundgang gibt in der Auseinandersetzung mit den Straßennamen im Kölner «Afrika-Viertel» tiefere Einblicke in die koloniale Vergangenheit Kölns und Deutschlands. Außerdem wird thematisiert, wie mit Straßennamen als öffentlichen Erinnerungsorten hierzulande – und auch in anderen Ländern mit kolonialer Vergangenheit – umgegangen wird.

Bebero Lehman ist Historikerin an der Uni Köln

 

 

Mediation und Dialog in schwierigen Kontexten

Menschen können ihr gewalttätiges Verhalten ändern

Mi 17.10.2018 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 78-S12

Stella Sabiiti . «The logic of mediation is a logic of change, of transformation» – «Die Logik von Mediation ist die Logik des Wechsels, der Veränderung“, sagt die ugandische Mediatorin und Diplomatin Stella Sabiiti. Über ihre Erfahrungen als Vermittlerin zwischen Regierungen und Rebellengruppen und ihre Arbeit mit Rebellengruppen zu konstruktiver Konfliktbearbeitung wird sie an diesem Abend berichten.

Stella Sabiiti ist ugandische Mediatorin und baut ein Frauen-Mediatorinnen-Netzwerk bei der Afrikanischen Union auf. In ihrer Jugend in den 1970er Jahren litt Uganda unter der Diktatur von Idi Amin. In dieser Zeit wurde Sabiiti selbst Opfer von Gewalt. Seither engagiert sie sich für Konfliktlösungen und Vermittlung gerade durch Frauen und ist international anerkannt als Journalistin, als Dozentin und Diplomatin.

>> Weiteres zu ihrer Person (Seite 8f.) unter www.berghof-foundation.org

>> und in diesen Videos: youtube.com/Video1, youtube.com/Video2

Die Veranstaltung findet auf English statt. Eine Übersetzung wird organisiert.

 

 

Kein Ende der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten!

Machtinteressen und Stellvertreterkriege

So 04.11.2018 / 17.00 – 19.00 Uhr / Forum der Volkshochschule am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33 Köln / 2 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 78-A2

Andreas Zumach . Der Nahe und Mittlere Osten ist längst zu einem Schlachtfeld geopolitischer Interessen, Allianzen und Rivalitäten geworden. Es geht nicht mehr um die Bekämpfung des sogenannten «Islamischen Staates“, die Konfliktlinien verlaufen mittlerweile zwischen den internationalen Großmächten USA und Russland, zwischen regionalen Machtzentren wie Israel und Iran und sogar zwischen den Nato-Partnern Türkei und USA. Diese Konstellation bietet nur wenig Raum für diplomatische Lösungen. Andreas Zumach, taz-Korrespondent in Genf am Hauptsitz der Vereinten Nationen, berichtet über die aktuelle Lage im Nahen und Mittleren Osten, über die Verhandlungen der Interessensmächte abseits der Öffentlichkeit und zeigt mögliche Entwicklungen der Region auf.

Andreas Zumach ist Nahostexperte und arbeitet als Korrespondent am europäischen Hauptsitz der UN in Genf unter anderem für die taz.

Eine Kooperation von VHS Köln, Friedensbildungswerk und Melanchthon-Akademie

 

 

Vortrag und Diskussion

Einführung in die Restorative Justice

Do 15.11.2018 / 19.30 – 21.45 Uhr / 3 Ustd / Friedensbildungswerk / Preis 5 Euro / Kurs 78-B2

Theresa M. Bullmann . «Restorative Justice» – ein Begriff, der nur schwer ins Deutsche übersetzbar ist – bezeichnet eine Theorie sowie eine weltweite Bewegung, deren Inhalt und Ziel es ist, mit schmerzhaften Konflikten und Unrecht einen anderen Umgang zu finden. Namentlich einen Umgang, der auf Strafe verzichtet, der keiner höheren Instanzen («Staat») bedarf, sondern «den Konflikt den Menschen als ihr Eigentum zurückgibt» (Nils Christie).

Wichtige Eckpunkte der RJ sind der gleichberechtigte Dialogprozess zwischen allen Konfliktbeteiligten, die Übernahme von Verantwortung für die Handlungen der Vergangenheit und für den Prozess der Konfliktklärung, das gegenseitige Zuhören und Verstehen, die Wiedergutmachung (oder eine Annäherung daran) sowie die Wahrung der Autonomie und der Respekt vor der Integrität aller. Es scheint für viele vielleicht zunächst unvorstellbar, dass sich Geschädigte, Beschuldigte und weitere Betroffene an einen Tisch setzen, um über zum Teil äußerst schmerzhaftes Geschehenes zu sprechen und dann eine gemeinsame Lösung auszuhandeln. Es ist aber, wenn es gelingt, ein für alle ermächtigender und heilsamer Prozess.

An diesem Abend werde ich versuchen, so gut es mir möglich ist, die verschiedenen Aspekte und Methoden der Restorative Justice zu erklären, Fragen zu beantworten, Zweifel ernst zu nehmen. Insgesamt hoffe ich, Menschen Lust darauf machen zu können, ihre Angst vor dem Austragen – auch schmerzhafter – Konflikte abzulegen, in wirklichen Kontakt miteinander zu treten und Vorstellungen von Schuld und Strafe zu überwinden.

Theresa M. Bullmann, Jahrgang 1979, wohnt in Köln und Südfrankreich. Sie wurde im Friedensbildungswerk als Mediatorin ausgebildet und erlangte danach die Zusatzqualifikation für den Täter-Opfer-Ausgleich. Derzeit arbeitet sie als Redakteurin für das deutschsprachige Fachmagazin für Restorative Justice, TOA-Magazin. Weitere Schwerpunkte sind Gewaltfreie Kommunikation und Restorative Circles.

 

 

Kölner Friedensforum
Jeden 1. Mittwoch im Monat / 20.00 – 22.15 Uhr
Friedensbildungswerk Köln / Teilnahme kostenlos / Kurs 78-H1

Elvira Högemann . Der Kriegseinsatz der Bundeswehr im Ausland gilt fast schon als normal, widerspricht aber ihrem im Grundgesetz definierten Auftrag: Verteidigung. Militarisierung findet aber auch im Inland statt, in Schulen und Universitäten.

 

 

PAX AN! Arbeitskreis Frieden Köln
Jeden 1. & 3. Donnerstag im Monat / 20.30 – 22.30 Uhr
Allerweltshaus, Körnerstr. 77, Köln-Ehrenfeld / Teiln. kostenlos / Kurs 78-N2

Rolf Noack . Friedensarbeit kann nur in einem weiten Rahmen gesehen werden. Das ist der Ansatz dieser Veranstaltungsreihe: den Blick vom Militärischen zu erweitern und eine friedenspolitische Fragestellung aktueller Themen einzubringen.

 

 

Friedensinitiative Sülz-Klettenberg
Jeden Montag / 20.30 – 22.30 Uhr
Tersteegenhaus, Emmastr. 6, Köln-Sülz / Teilnahme kostenlos / 78-S10

Angelika Stroth . Wir beschäftigen uns mit der Rolle der Bundeswehr (Auslandseinsätze) sowie der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Schwerpunkte werden auch sein: Entwicklung im Nahen Osten (Syrien, Israel/Palästina, Iran), Afghanistan und der Ukraine.

 

 

Friedensarbeit im Stadtteil Mülheim
Jeden 1. Montag / 20.00 – 22.15 Uhr
Ev. Kirchengemeinde, Wallstr. 93, Köln Mülheim / Teiln. kostenlos / Kurs 78-F3

Harald Fuchs . Nach der Devise «Global denken, lokal handeln» setzen wir uns in Köln-Mülheim für die Sicherung des Friedens ein und überlegen, wie wir uns gemeinsam für dieses Ziel im Stadtteil betätigen können.

 

 

Bewegte Welt

 

Unser GRUNDGESETZ und die ersten zwanzig Artikel.

Sie sind es wert, betont zu werden. Von KünstlerInnen und Prominenten. Zu hören auf WDR3

 

Gedenkort Deportationslager Köln Müngersdorf

Die Initiative des Bürgervereins Müngersdorf wird durch eine Petition unterstützt. Online mitmachen.

 

Seehofer u.a. verletzen internationales Seenotrettungsgesetz

Das internationale Seenotrettungsgesetz sowie Internationale Vereinbarungen zu Menschenrechten werden durch viele Staaten und durch unseren Innenminister Seehofer verletzt. Mehr dazu auf www.seebruecke.org

>> Jan Böhmermann hat vergangenen Freitag eine Fundraising-Kampagne gestartet, um Geld für die Prozesskosten für den festgesetzten Kapitän des Schiffes «Lifeline» - dort sind innerhalb weniger Tage bereits 155.000 Euro zusammengekommen!! Überschüssiges Geld wird der Kampagne Seebrücke zugute kommen! In diesem Youtube-Video erklärt er seine Ideen näher

>> Stoppt das Sterben im Mittelmeer - eine Demonstration in Köln am Fr 13.07.2018 um 18.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz

 

Hiroshima-Nagasaki-Gedenktag

Zwei Veranstaltungen zum Hiroshima-Nagasaki-Gedenktag in Köln ::: Mo 06.08 2018 um 19.00 Uhr im Hiroshima-Nagasaki-Park im Inneren Grüngürtel Bachemer Straße am Gedenkstein Höhe Spielplatz ::: Di 07.08.2018 Aktion am Dom / Roncalliplatz

 

Fair Trade Night

Die Fair Trade Night 2018 findet am Do 27.09.2018 von 18.00 – 21.30 Uhr im Forum der Volkshochschule Cäcilienstraße 29-33 statt.

 

Die Geschichte der Treuhand

Im April war Marcus Böick im Friedensbildungswerk, danach haben verschiedene Medien über seine wissenschaftliche Arbeit über die Treuhand berichtet. Hier der Podcast eines Interviews auf WDR3.

 

«Reden gegen Hass»

Im Radio zu hören: Woher kommt dieser Hass, und wie kann man damit umgehen? Stecken hinter der Verrohung Ängste, die man ernstnehmen muss? Das Lebenszeichen auf WDR3 /WDR5 begleitet Menschen, die an den Dialog glauben. Daran, dass es sich lohnt, anderen zuzuhören und sie zu respektieren. Ali Can hat eine «Hotline für besorgte Bürger» gegründet. Als «Migrant des Vertrauens» spricht er mit jedem, der anruft, und nimmt ihn ernst. Roland Schüler leitet das Kölner Friedensbildungswerk, hat zahlreiche Mediationen geleitet und ist erfahren im Gespräch mit so genannten «Wutbürgern». Was kann man mit Empathie und Verständnis erreichen? Und hilft reden auch irgendwann nicht weiter?
Die Sendung am Di 03.10.2017 auf WDR3 / WDR5

 

Neue Broschüre

Die AfD in Köln - eine Partei am rechten Rand

Beleuchtet werden Entstehungsgeschichte und Entwicklung, Strategie und Programmatik der AfD. Der Kreisverband Köln und die «Junge Alternative» werden unter die Lupe genommen, sowie die Arbeit der AfD-Fraktion im Kölner Stadtrat. Gutes Hintergrundmaterial für die Arbeit gegen Rechts.
Die AfD in Köln – eine Partei am rechten Rand.
16-seitige Broschüre.
Ab sofort kostenlos (gg. Portokosten & Spende) beziehbar beim Jugendclub Courage Köln e.V. Bestellung über: info@jc-courage.de

 

Aufarbeitung Atommüll

Auf der Tagung der evangelischen Akademie Loccum zur Endlagersuche für den Atommüll im Juni 2017 hat Roland Schüler einen Vortrag zur Vergangenheitsbewältigung gehalten. Der Text wird demnächst im Tagungsband erscheinen. >> Hier vorab das PDF

Am 03.02.2018 war unser Geschäftsführer Roland Schüler vom Nationalen Begleitgremium zu einer Tagung in Berlin eingeladen.

 

»Adopt a Revolution:

Den syrischen Frühling unterstützen«. So heißt die Kampagne, die Geld und Paten/ Patinnen für die gewaltfreie syrische Bewegung zur Unterstützung sammelt. Mehr Info unter www.adoptrevolution.org . Die Zeitung als PDF finden Sie hier.

 

 

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