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Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln
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Krieg & Frieden

 

Das Friedensbildungswerk Köln ist in den 1980er Jahren von Mitgliedern der Friedensbewegung gegründet worden. Bis heute bildet der Friedensgedanke das inhaltliche Gerüst unserer Bildungsarbeit für Erwachsene. Entsprechend finden sich Themen rund um Krieg und Frieden auch in unserem Programm wieder.

 

1916 – 2016 / 1. Weltkrieg: Ursachen, Wirkungen, Verlauf, Folgen:

 

 

Rund um Krieg und Frieden:

 

 

1914 – 2014
Das Friedensbildungswerk wird den 1. Weltkrieg begleiten und bis zum Waffenstillstand 1918 die Ursachen, die Wirkungen, den Verlauf und die Folgen betrachten. Unter diesem Programmpunkt finden Sie / findest Du die aktuellen Veranstaltungen.

Massengrab bei Fromelles Quelle: wikimedia.org

 

Hungerwinter 1916/1917 – „Klippfisch und Steckrüben“

Mi 09.11.2016 / 19.30-21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / Preis 5 Euro / 3 Ustd / Kurs 74-R5

Anstehen für Lebensmittelreste. Frankfurt, Winter 1916/1917.

Christoph Regulski . Der Steckrübenwinter von 1916/1917 war eines der einschneidesten Erlebnisse der deutschen Zivilbevölkerung während des 1. Weltkrieges. Bedingt durch Missernten und eine Seeblockade durch Großbritannien konnte die Versorgungslage nicht mehr gewährleistet werden. Ab Herbst 1916 beschäftigt sich das Lebensmittelamt mit der Zuteilung von Nahrung auf Lebensmittelkarten. Trotzdem gibt es nicht viel, dafür aber viel Spott: „Man nehme die Fleischkarte, wälze sie in der Eierkarte und brate sie in der Butterkarte schön braun. . .“, lästern die Leute und fahren „hamstern“ zu den Bauern, was natürlich verboten ist.
Christoph Regulski hat über den Hungerwinter in Frankfurt/Main geforscht und im Buch „Klippfisch und Steckrüben“ veröffentlicht. Seine Ergebnisse lassen sich auch auf das Rheinland übertragen.

Dr. Christoph Regulski ist promovierter Historiker, der sich als Kenner des deutschen Kaiserreichs und des 1. Weltkrieges profiliert hat. Er ist Autor von mehreren Büchern und wird im September 2017 im Friedensbildungswerk zum Matrosenaufstand 1917 einen Vortrag halten.

 

 

 

Verdun 1916 (Die Schlacht und ihr Mythos)

Mo 05.12.2016 / 19.30-21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / Preis 5 Euro / 3 Ustd / Kurs 74-V1

Gerd Krumeich . 100 Jahre Verdun! 300.000 Tote! Der Mythos von Verdun ist auch heute noch lebendig. Einst ein Symbol des nationalen Heroismus der Soldaten ist Verdun heute ein Synonym für sinnloses Gemetzel. Der renommierte Historiker Gerd Krumeich zeigt in seinem Vortrag auf, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „1914 – 2014 / 1. Weltkrieg: Ursachen, Wirkungen, Verlauf, Folgen“ stattfindet, warum diese Schlacht nicht früher beendet wurde, weshalb sie  noch heute so bekannt ist und wie sich das Verdunbild in Frankreich und in Deutschland  in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat.
Prof. Dr. Gerd Krumeich, emeritierter Professor für Geschichte, war tätig an den Universitäten Freiburg und Düsseldorf. Er ist einer der renommiertesten Kenner der deutsch-französischen Beziehungen und des 1. Weltkrieges. So ist er auch Autor und Herausgeber zahlreicher Werke, wie der „Enzyklopädie Erster Weltkrieg“, „Deutschland im 1. Weltkrieg“, „Verdun 1916“, und – soeben erschienen – : „1914-1918, Die Deutschen an der Somme“.

 

 

 

Rund um Krieg und Frieden:

 

 

Bittere Pille für den Frieden

– das neue Weißbuch der Bundeswehr

Di 04.10.2016 / 19.30 – 22.00 / Tersteegenhaus Cafeteria (1. Stock), Emmastraße 6, 50935 Köln-Sülz / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 74-W2

Bundeswehrsoldaten bei Militärparade . Foto: Wikipedia

Dr. Andreas Seifert . Das Weißbuch 2016 des Bundesverteidigungsministeriums «Zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr» ist veröffentlicht worden: ein inhaltlich großer Wurf oder doch nur ein weiterer Versuch, den Bundesbürgern ihre Bundeswehr schmackhaft zu machen? Im Vortrag wird es darum gehen, die groben Züge des Weißbuchs und seiner Konsequenzen darzulegen und kritisch zu diskutieren. Dabei wird einerseits danach gefragt, welches Weltbild hier eigentlich welches Vorgehen rechtfertigen soll. Andererseits geht es um die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Gesellschaft und die Position Deutschlands in der Welt.

Dr. Andreas Seifert arbeitet für die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. und ist Vorstandsmitglied der Zeitschrift «Wissenschaft & Frieden».

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit vom Friedensbildungswerk mit der Friedensinitiative Sülz-Klettenberg, dem Kölner Friedensforum und der DFG/VK Gruppe Köln.

 

 

Aktuelle Situation im Libanon und eine Arbeit mit syrischen Flüchtlingen und libanesischen Einwohnern

Montag, 10.10.2016 / 19.30 Uhr / Friedensbildungswerk Köln, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln / 3 Ust / Teilnahme kostenlos / Kurs 74-Z1

Azzam Moustafa . Unser Blick geht auf den Libanon, ein Nachbarland von Syrien. Das Land ist vielfältig mit dem syrischen Konflikt verbunden. Zahlreiche Flüchtlinge aus Syrien leben im Libanon, gleichzeitig ist die libanesische Hisbollah eine der Kriegsparteien. Azzam Moustafa leitet unter anderem das Kooperationsprojekt "Future Together Now" mit dem forumZFD im Libanon.

Fokus des Projekts ist insbesondere die Unterstützung der besonders verwundbaren Gruppen durch Trainings, Selbsthilfe-Mechanismen und den Aufbau funktionierender Netzwerke und Strukturen vor Ort. Außerdem werden durch gemeinsame Aktionen libanesischer und syrischer Einwohner gegenseitige Vorurteile abgebaut, die Gemeinschaft gestärkt und Konflikten zwischen Geflüchteten und Gastgesellschaft vorgebeugt.
Das Forum Ziviler Friedensdienst arbeitet mit dem Projektleiter Azzam Moustafa der Partnerorganisation Basmeh&Zeitooneh im Libanon zusammen.
Eine Veranstaltung des ForumZFD mit dem Friedensbildungswerk Köln.

 

 

Frieden in Syrien oder ein 4. Golfkrieg

(zwischen Saudi-Arabien und Iran)?
So 30.10.2016 / 17.00 – 19.00 Uhr / Forum der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cacilienstr. 29-33 / Köln-Neumarkt / 2 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 74-A1

Syrien, Hama Al-Assy Square 2011-07-22 © syriana2011 / Flickr

Andreas Zumach . In Syrien kamen Anfang des Jahres erste Hoffnungen auf ein Ende des Krieges auf. Nach Eintreten einer Feuerpause (oder: Waffenruhe) begannen in Genf von der UNO vermittelte Gespräche zwischen Delegationen der Regierung Assad und der Opposition. Sie erbrachten zunächst allerdings keinerlei Annäherung. Sollten die Genfer Gespräche endgültig scheitern, droht nicht nur das Wiederaufflammen des Syrienkrieges an allen Fronten.
Dann ist auch eine noch stärkere Beteiligung der Türkei in diesem Krieg zu befürchten und der «Islamische Staat» erhält weiteren Zulauf. Im schlimmsten Fall eskaliert der bislang in Syrien ausgetragene Stellvertreterkrieg zwischen dem (sunitischen) Saudi-Arabien und dem
(schiitischen) Iran in eine direkte militärische Konfrontation zwischen diesen beiden rivalisierenden Regionalmächten am Persischen Golf. Was können/müssen Deutschland, Europa und andere Akteure tun, um eine solche Entwicklung zu verhindern?

Andreas Zumach ist Nahostexperte und arbeitet als Korrespondent am europäischen Hauptsitz der UN in Genf.

Es kooperieren: Volkshochschule Köln, Melanchthon-Akademie, Katholisches Bildungswerk und Friedensbildungswerk.

 

 

Kölner Friedensforum
Jeden 1. Mittwoch im Monat / 20.00 – 22.15 Uhr
Friedensbildungswerk Köln / Teilnahme kostenlos / Kurs 74-H1

Elvira Högemann . Der Kriegseinsatz der Bundeswehr im Ausland gilt fast schon als normal, widerspricht aber ihrem im Grundgesetz definierten Auftrag: Verteidigung. Militarisierung findet aber auch im Inland statt, in Schulen und Universitäten.

 

 

PAX AN! Arbeitskreis Frieden Köln
Jeden 1. & 3. Donnerstag im Monat / 20.30 – 22.30 Uhr
Allerweltshaus, Körnerstr. 77, Köln-Ehrenfeld / Teiln. kostenlos / Kurs 74-N2

Rolf Noack . Friedensarbeit kann nur in einem weiten Rahmen gesehen werden. Das ist der Ansatz dieser Veranstaltungsreihe: den Blick vom Militärischen zu erweitern und eine friedenspolitische Fragestellung aktueller Themen einzubringen.

 

 

Friedensinitiative Sülz-Klettenberg
Jeden Montag / 20.30 – 22.30 Uhr
Tersteegenhaus, Emmastr. 6, Köln-Sülz / Teilnahme kostenlos / 74-S10

Angelika Stroth . Wir beschäftigen uns mit der Rolle der Bundeswehr (Auslandseinsätze) sowie der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Schwerpunkte werden auch sein: Entwicklung im Nahen Osten (Syrien, Israel/Palästina, Iran), Afghanistan und der Ukraine.

 

 

Friedensarbeit im Stadtteil Mülheim
Jeden 1. Montag / 20.00 – 22.15 Uhr
Ev. Kirchengemeinde, Wallstr. 93, Köln Mülheim / Teiln. kostenlos / Kurs 74-F5

Harald Fuchs . Nach der Devise »Global denken, lokal handeln« setzen wir uns in Köln-Mülheim für die Sicherung des Friedens ein und überlegen, wie wir uns gemeinsam für dieses Ziel im Stadtteil betätigen können.

 

 

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Bewegte Welt

 

International Peace Bureau World Congress in Berlin

Von 30.09. bis 03.10.2016 findet der International Peace Bureau World Congress in Berlin statt.

>> Nähere Informationen unter www.ipb2016.berlin/congress

 

Afrikafilmfestival

Das 14. Afrikafilmfestival findet vom 15.-25.09. 2016 in Köln statt.

Veranstaltet von FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit dem Friedensbildungswerk.
>> Mehr Informationen unter www.filme-aus-afrika.de

>> Die Presse-Info zum Festival

>> Das Plakat als PDF

 

Sonderheft Mediation

Anfang Mai erscheint das Sonderheft von «Spektrum der Mediation» und «Perspektive Mediation» mit dem Schwerpunktthema Mediation und Flüchtlinge. Dieses Heft wird herausgegeben von allen großen Mediationsverbänden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Roland Schüler hat dort einen Beitrag verfasst: «Mediation, Runder Tisch und Dialog – kann mit Pegida, AFD und anderen Rechtspopulisten geredet werden?»
Das Heft kann über mediationaktuell.de bezogen werden.

 

Ereignisse der Silvesternacht

Die Ereignisse der Silvesternacht haben einen Kreis von Menschen zusammengebracht, die einen eigenen Impuls setzen wollen. Sie wollen die Diskussion auf die eigentlichen Themen von sexueller Gewalt und Einwanderungsgesellschaft zurückführen.
Impulse für eine Diskussion in der Stadtgesellschaft - >> das Papier als PDF «Impuls für eine Stadtgesellschaft»
>> Ein Kommentar von Wolfgang Uellenberg-van Dawen in der Wissenschaft & Frieden als PDF «Die Würde des Menschen»
>> Link zu Lila-in-Koeln
>> Link zu #ausnahmslos

 

WIR. MACHEN. KRIEG.  
Kölner Anti/Militäratlas

Endlich liegt er vor: der Kölner Anti/Militäratlas, erstellt von der Gruppe «Bundeswehr - wegtreten!»
Mehr lesen ...

 

Energiewende und Konfliktlösung

Für den EnergieDialog.NRW hat Roland Schüler ein Interview zu Mediation in der Energiewende gegeben.

Das Interview unter energiedialog.nrw.de

 

»Adopt a Revolution:

Den syrischen Frühling unterstützen«. So heißt die Kampagne, die Geld und Paten/ Patinnen für die gewaltfreie syrische Bewegung zur Unterstützung sammelt. Mehr Info unter www.adoptrevolution.org

 

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