Krieg & Frieden

 

Das Friedensbildungswerk Köln ist in den 1980er Jahren von Mitgliedern der Friedensbewegung gegründet worden. Bis heute bildet der Friedensgedanke das inhaltliche Gerüst unserer Bildungsarbeit für Erwachsene. Entsprechend finden sich Themen rund um Krieg und Frieden auch in unserem Programm wieder.

 

1917 – 2017 / 1. Weltkrieg: Ursachen, Wirkungen, Verlauf, Folgen:

 

 

Rund um Krieg und Frieden:

 

 

1917 – 2017
Das Friedensbildungswerk wird den 1. Weltkrieg begleiten und bis zum Waffenstillstand 1918 die Ursachen, die Wirkungen, den Verlauf und die Folgen betrachten. Unter diesem Programmpunkt finden Sie / findest Du die aktuellen Veranstaltungen.

Soldaten bei Ypern, Oktober 1917 Quelle: wikipedia.org

Die Februarrevolution 1917 - Auftakt zum Ende des Ersten Weltkriegs. Am 06.03.2017 hatte Dr. Diana Siebert die Februarrevolution in ihrer Bedeutung herausgestellt.

>> Ihren Vortrag hier als PDF

 

 

Der Matrosenaufstand 1917

Vor genau 100 Jahren, am 5. September 1917, wurde der Militär-Übungsplatz in Köln-Wahn Schauplatz zweier umstrittener Hinrichtungen. Hier, weit weg von der Küste, wurden die wenige Tage zuvor verhängten Todesurteile gegen zwei junge Matrosen der Kaiserlichen Marine vollstreckt.

Albin Köbis und Max Reichpietsch waren Teil der Matrosenbewegung, die sich gegen die ungleiche Versorgung von Offizieren und Matrosen sowie andere Missstände auf den Schiffen zur Wehr setzten. Zugleich wollten sie mit ihrem Aufstand ein Zeichen für den Frieden setzen.

Das Friedensbildungswerk, die SJD / Die Falken Gruppe Robert Blum und der DGB Köln/ Bonn nehmen den Jahrestag zum Anlass, um an den Matrosenaufstand zu erinnern. Kooperationspartner: AK Zivilklausel an der Universität zu Köln.

>> Das Gesamtprogramm hier als Plakat

Zur Vorführung des Films «Matrosenmeuterei» kamen 79 Personen in das Weisshauskino.
Den Vortrag von Christoph Regulski aus «Lieber für die Ehre erschossen werden, als für die sogenannte Ehre fallen» besuchten 45 Menschen.
An der öffentlichen Gedenkveranstaltung in Köln-Porz-Wahn waren 60 Personen anwesend, darunter die Ratsmitglieder Christian Joisten und Jörg Detjen.
>> Die Rede von Wolfgang Uellenberg-van Dawen als PDF
>> Die Rede von Günter Baumann VVN/BdA Köln als PDF

 

 

 

«Feuer aus den Kesseln»

Zur Aktualität des Kampfes gegen den Krieg - Auszüge aus Ernst Tollers Stück mit anschließender Podiumsdiskussion

So 05.11.2017 / 17.00 Uhr / Schauspielhaus, Außenspielstätte Offenbachplatz, Köln-Innenstadt/ 2 Ustd / 76-R333

Auf Grundlage der Tagebücher Hans Beckers, einem der Wortführer der Meuterei 1917 auf den Kriegsschiffen «SMS Prinzregent Luitpold» sowie «SMS Friedrich der Große», beschreibt Ernst Toller in seinem expressionistischen Drama FEUER AUS DEN KESSELN 1930 die Gründe für die Entstehung dieser Aufstände.

Eine Zusammenarbeit des Schauspielhauses Köln mit der SJD / Die Falken Gruppe Robert Blum, dem DGB Köln/ Bonn und dem Friedensbildungswerk.

DGB-Logo    

 

 

Ausstellung «200 Jahre Wahner Heide»

Auch in dieser Ausstellung werden der Schießplatz und die Erschießung von Max Reichpietsch und Albin Köbis thematisiert.

>> Termine und Orte auf dem Flyer hier als PDF

 

 

100 Jahre Roter Oktober in Petrograd

Mo 06.11.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Preis 5 Euro / Kurs 76-O1

Diana Siebert . Die einen nennen es Revolution, die anderen einen Putsch: ein Jahr vor Ende des Ersten Weltkriegs besetzte am 25. Oktober/ 7. November 1917 das Revolutionäre Kriegskomitee des Petrograder Sowjets (Rat) die Schaltstellen der Stadt (heute wieder: Sankt Petersburg) und verhaftete die Provisorische Regierung des Russischen Reiches. Die neu ausgerufene Sowjetregierung unter den bolschewistischen Führern Lenin und Trotzki verabschiedete in großer Geschwindigkeit Dekrete über den Frieden, den Grund und Boden, die Nationalitäten und die Religionsfragen. Wurden diese auch durchgeführt? Wie breit war die Machtbasis in der russischen Provinz und in Polen, Finnland, der Ukraine und dem Belarus? Wie konnten die Bolschewiki sich gegen die anderen sozialistischen und antisozialistischen militärischen und politischen Kräfte durchsetzen? Gab es in dieser Situation pazifistische Strömungen? Warum unterzeichnete das sowjetische Russland mit dem deutschen Kaiserreich und seinen Verbündeten einen Friedensvertrag?

Dr. Diana Siebert, Universität Siegen, beleuchtet Ursachen und Verlauf dieses weltgeschichtlich bedeutsamen Ereignisses, das ohne Zweifel bis heute seine Auswirkungen zeigt. Nicht nur die gegenwärtige Regierung Russlands tut sich schwer mit dem 100-jährigen Jubiläum.

 

 

 

Rund um Krieg und Frieden:

 

 

«#NO2PERCENT – Frieden geht anders!»

Anlässlich des Antikriegstages am 1. September und der anstehenden Bundestagswahl haben die Kölner Gewerkschaften - zusammen mit dem FRIEDENSBILDUNGSWERK und vielen Erstunterzeichner/innen der Stadtgesellschaft, aus den Bereichen: Soziales, Kultur, Kunst, Medien und Wissenschaft - die Petition «#NO2PERCENT – Frieden geht anders!» gestartet. Die Petition richtet sich gegen das 2-Prozent-Ziel der NATO-Mitgliedsstaaten und fordert die Bundestagskandidaten/innen auf, dieses Ziel abzulehnen.
Das 2-Prozent-Ziel der NATO, das von der Trump-Regierung vehement eingefordert wird, sichert nicht den Frieden sondern führt zu einer neuen Rüstungsspirale. Außerdem: Schon heute verschlingt der Rüstungsetat in Deutschland über 11% des Bundeshaushalts.
«30 Mrd. Euro mehr für den Verteidigungshaushalt – das hat drastische Haushaltskürzungen bei dringenden sozialen, ökologischen, infrastrukturellen und bildungspolitischen Projekten zur absehbaren Konsequenz. Dagegen wollen wir uns rechtzeitig auflehnen. Statt Friedensdividende müssten Arbeitnehmer die Lasten einer neuen Spirale des Wettrüstens tragen. Wir brauchen das Geld für sichere Renten, Bildung, Infrastruktur, soziale Sicherheit», so Witich Roßmann, Vorsitzender des DGB Köln.
Konflikte lassen sich nicht mit Waffengewalt lösen. Wir brauchen verstärkt zivile Strategien zur Friedenssicherung, die an den Ursachen von Kriegen und Konflikten ansetzen. Hierzu gehören vor allem ein fairer Welthandel, eine gerechtere Verteilung des weltweiten Reichtums sowie soziale und ökologische Entwicklungs- und Klimaschutzprojekte.
«Mit der Petition fordern wir alle Bundestagskandidaten- und Kandidatinnen auf, eine 2% Verpflichtung für den Verteidigungshaushalt im Koalitionsvertrag der nächsten Bundesregierung abzulehnen», erklärt Witich Roßmann, Vorsitzender des DGB Köln. «Die Wähler haben einen Anspruch auf klare Aussagen der Kandidat/innen für das höchste parlamentarische Amt in Deutschland, das über die Prioritäten der Haushalte in den nächsten vier Jahren entscheidet.»

>> Der Aufruf und die ErstunterzeichnerInnen hier als PDF

>> Ausführliche Informationen zum Thema sind unter www.Koeln-Bonn.DGB.de/no2percent zusammengestellt.

Zum Unterschreiben:
www.openpetition.de/petition/online/no2percent-frieden-geht-anders

 

 

Braunzone Bundeswehr?

Extreme Rechte und die Bundeswehr
Di 12.09.2017 / 19.30 – 21.30 Uhr / Tersteegenhaus, Emmastraße 6, große Cafeteria, 50937 Köln-Sülz, KVB-Haltestelle Sülzgürtel / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-B3

Lucius Teidelbaum . Eine rechtsextreme Terrorzelle in der Bundeswehr fliegt auf, entdeckt werden Wehrmachts-Devotionalien: Zufälle oder Ausdruck eines ernsthaften Problems der Bundeswehr mit rechtem, antidemokratischem Gedankengut, eines Problems im Umgang mit den Traditionen der Wehrmacht?
Trotz einiger hektischer Gegenmaßnahmen der Verteidigungsministerin scheint es weiterhin eine problematische Traditionspflege und einen teils extrem rechten, traditionalistischen Flügel in der Bundeswehr zu geben.
Wie hängt dies mit der Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee «im (Auslands-)Einsatz» zusammen? Wer versucht Einfluss auf die Bundeswehr zu nehmen und wie? Und wie ist eigentlich das Verhältnis der extremen Rechten zur Bundeswehr, wie sehen ihre wehrpolitischen Vorstellungen aus?
Hierzu Vortrag und Diskussion mit Lucius Teidelbaum, Historiker, Autor für das antifaschistische Magazin «Der rechte Rand» sowie Mitarbeiter eines Monitoring-Projekts «Extreme Rechte und Bundeswehr» (braunzonebw.blogsport.de).
Eine Veranstaltung der Friedensinitiative Sülz-Klettenberg, der DFG/VK Gruppe Köln, des Kölner Friedensforum und des Friedensbildungswerk Köln.

 

 

Vortrag von Prof. DDr. Wolfgang Dietrich, Friedensforscher an der Universität Innsbruck

Zivile Konfliktbearbeitung und neue Theorien der Friedensforschung

Mi 13.09.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln-Altstadt / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-D1

Prof. DDr. Wolfgang Dietrich . Ausgehend von der Präambel zur UNESCO Verfassung von 1945, wonach Frieden im Verstand und Bewusstsein der Menschen verteidigt werden muss, weil dort auch Kriege beginnen, fragt der Vortrag nach der Art und Weise, wie Frieden in unseren menschlichen Vorstellungen konstruiert und interpretiert ist. Von da aus begibt er sich auf eine Reise durch Geschichte und Kultur der vielen Frieden und erklärt, warum Friede grammatikalisch immer als Plural gedacht und gesprochen werden sollte – die vielen Frieden in individuellen, gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Wahrnehmungen, Wirklichkeiten, Beziehungen und Handlungen. Es werden fünf «Großfamilien» von Friedensinterpretationen vorgeschlagen, und deren Gemeinsamkeiten und Widersprüche diskutiert. Von da aus wird auf die Konsequenzen dieser Interpretationen auf praktische Konfliktarbeit eingegangen. Insgesamt wird der Vortrag jenen Zugang zu Friedenstheorie und praktischer Konfliktarbeit vorstellen, der zur Zeit als «Innsbrucker Schule» weltweit diskutiert wird.

Prof. DDr. Wolfgang Dietrich ist ein österreichischer Friedensforscher und Politikwissenschaftler. Seit 2008 ist er Lehrstuhlinhaber des UNESCO Chair for Peace Studies sowie Leiter des Arbeitsbereichs Frieden und Konfliktforschung an der Universität Innsbruck. Prof. DDr. Wolfgang Dietrich forschte in Zentralamerika, der Karibik, Indien, Ostafrika und Südostasien und war zuvor unter anderem Leiter der österreichischen Sektion von Amnesty International. Er ist Dozent an der Akademie für Konflikttransformation des forumZFD.

>> Weitere Informationen: www.uibk.ac.at/peacestudies

Eine Veranstaltung des Friedensbildungswerks Köln in Zusammenarbeit mit dem forumZFD.

 

 

Die Streitschrift des Erasmus von Rotterdam von 1517 und der Streit um den Frieden heute

Mo 23.10.2017 / 19.30-21.00 Uhr / Friedensbildungswerk, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln / Preis 5 Euro / Kurs 76-E1

Erasmus von Rotterdam

Klaus Schmidt . Jahrhundert der Wiederentdeckung des Themas Friede. In seinem berühmten Essay «Querela Pacis» von 1517 lässt Erasmus die Pax, den Frieden selbst sprechen. In Vorwegnahme zentraler Einsichten der philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts argumentiert Erasmus, dass das eigentlich vernunftbegabte Wesen Mensch hinter die Tiere zurückfalle, die niemals Artgenossen töten. Dringlicher noch ist seine theologische Argumentation unter Bezug auf die Bergpredigt. Mit besonderer Vehemenz wird der Widerspruch herausgearbeitet, der zwischen der christlichen Botschaft und der Anwendung tötender Gewalt besteht. Die Stimme des Friedens wird zu einem leidenschaftlichen Appell sowohl an die Fürsten wie an Kirche und Theologie.

Die Querela Pacis ist die rhetorisch brillante Eröffnung eines philosophischen und theologischen Diskurses der Neuzeit, der noch lange nicht abgeschlossen ist.

Klaus Schmidt ist Historiker und Autor, war langjähriger Berufsschul- und Studentenpfarrer, aktiv als Menschenrechtler und in der Friedensbewegung.

 

 

Die Folgen der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten

So 05.11.2017 / 17.00 -19.00 Uhr / Forum VHS im Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33 Köln / 2 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-A2

Andreas Zumach . Der Bürgerkrieg in Syrien und im Irak, die schweren Zerwürfnisse zwischen Israel und seinen Nachbarländern Palästina und Libanon, der Kampf um die regionale Vorherrschaft zwischen dem Iran und Saudi-Arabien prägen eine ganze Region und gefährden den Weltfrieden. Dass die westlichen Mächte mit ihren wirtschaftlichen und politischen Interessen hierzu wesentlich beigetragen haben, steht außer Frage. Welchen Beitrag kann die Weltgemeinschaft derzeit für eine Eindämmung der Krisen beisteuern? Andreas Zumach, Korrespondent in Genf am Hauptsitz der Vereinten Nationen spricht über aktuelle Lösungsstrategien für den vielleicht kompliziertesten Konflikt seit dem 2. Weltkrieg.

Andreas Zumach ist Nahostexperte und arbeitet als Korrespondent am europäischen Hauptsitz der UN in Genf und schreibt u.a. für die taz.

Eine gemeinsame Veranstaltung vom Friedensbildungswerk mit der Melanchthon-Akademie, dem Katholischen Bildungswerk, dem Runden Tisch für Integration und der VHS-Köln.

 

 

Vortrag und Diskussion

Einführung in die Restorative Justice

Mo 27.11.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / 3 Ustd / Friedensbildungswerk / Preis 5 Euro / Kurs 76-B2

Theresa M. Bullmann . «Restorative Justice» – ein Begriff, der nur schwer ins Deutsche übersetzbar ist – bezeichnet eine Theorie sowie eine weltweite Bewegung, deren Inhalt und Ziel es ist, mit schmerzhaften Konflikten und Unrecht einen anderen Umgang zu finden. Namentlich einen Umgang, der auf Strafe verzichtet, der keiner höheren Instanzen («Staat») bedarf, sondern «den Konflikt den Menschen als ihr Eigentum zurückgibt» (Nils Christie).

Wichtige Eckpunkte der RJ sind der gleichberechtigte Dialogprozess zwischen allen Konfliktbeteiligten, die Übernahme von Verantwortung für die Handlungen der Vergangenheit und für den Prozess der Konfliktklärung, das gegenseitige Zuhören und Verstehen, die Wiedergutmachung (oder eine Annäherung daran) sowie die Wahrung der Autonomie und der Respekt vor der Integrität aller. Es scheint für viele vielleicht zunächst unvorstellbar, dass sich Geschädigte, Beschuldigte und weitere Betroffene an einen Tisch setzen, um über zum Teil äußerst schmerzhaftes Geschehenes zu sprechen und dann eine gemeinsame Lösung auszuhandeln. Es ist aber, wenn es gelingt, ein für alle ermächtigender und heilsamer Prozess.

An diesem Abend werde ich versuchen, so gut es mir möglich ist, die verschiedenen Aspekte und Methoden der Restorative Justice zu erklären, Fragen zu beantworten, Zweifel ernst zu nehmen. Insgesamt hoffe ich, Menschen Lust darauf machen zu können, ihre Angst vor dem Austragen – auch schmerzhafter – Konflikte abzulegen, in wirklichen Kontakt miteinander zu treten und Vorstellungen von Schuld und Strafe zu überwinden.

Theresa M. Bullmann, Jahrgang 1979, wohnt in Köln und Südfrankreich. Sie wurde im Friedensbildungswerk als Mediatorin ausgebildet und erlangte danach die Zusatzqualifikation für den Täter-Opfer-Ausgleich. Derzeit arbeitet sie als Redakteurin für das deutschsprachige Fachmagazin für Restorative Justice, TOA-Magazin. Weitere Schwerpunkte sind Gewaltfreie Kommunikation und Restorative Circles.

 

 

Themen, Aktionen, Erfolge

«Frieden ist machbar!» 125 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft (DFG)

Di 05.12.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-G2

Guido Grünewald . 125 Jahre Einsatz für Frieden - in der Geschichte der DFG spiegelt sich das Wirken des organisierten Pazifismus in Deutschland: Kampf gegen Nationalismus, Rüstung und Krieg, für Abrüstung und Kriegsdienstverweigerung; Bemühungen um zivile Konfliktlösungen wie Aufbau einer internationalen Rechtsorganisation, Versöhnung mit ehemaligen Feindstaaten und internationale Zusammenarbeit. Persönlichkeiten wie Bertha von Suttner, Carl von Ossietzky und Martin Niemöller wirkten in der DFG, die an den großen Aktionen der Friedensbewegung mit eigenen Akzenten maßgeblich beteiligt war. Der Historiker Guido Grünewald erzählt mit Fotos von den Aktivitäten der Pazifist*innen, den Repressalien gegen sie und ihren Erfolgen.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der DFG/VK Gruppe Köln.

Hinweis: Am Freitag 24.11.2017 findet in der Lutherkirche in der Kölner Südstadt das große Jubiläumsfest der DFG/VK statt.

>> Mehr Informationen unter http://www.friedenkoeln.de oder hier als PDF
>> Das DFG/VK-Programm als PDF

 

 

Kölner Friedensforum
Jeden 1. Mittwoch im Monat / 20.00 – 22.15 Uhr
Friedensbildungswerk Köln / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-H1

Elvira Högemann . Der Kriegseinsatz der Bundeswehr im Ausland gilt fast schon als normal, widerspricht aber ihrem im Grundgesetz definierten Auftrag: Verteidigung. Militarisierung findet aber auch im Inland statt, in Schulen und Universitäten.

 

 

PAX AN! Arbeitskreis Frieden Köln
Jeden 1. & 3. Donnerstag im Monat / 20.30 – 22.30 Uhr
Allerweltshaus, Körnerstr. 77, Köln-Ehrenfeld / Teiln. kostenlos / Kurs 76-N2

Rolf Noack . Friedensarbeit kann nur in einem weiten Rahmen gesehen werden. Das ist der Ansatz dieser Veranstaltungsreihe: den Blick vom Militärischen zu erweitern und eine friedenspolitische Fragestellung aktueller Themen einzubringen.

 

 

Friedensinitiative Sülz-Klettenberg
Jeden Montag / 20.30 – 22.30 Uhr
Tersteegenhaus, Emmastr. 6, Köln-Sülz / Teilnahme kostenlos / 76-S10

Angelika Stroth . Wir beschäftigen uns mit der Rolle der Bundeswehr (Auslandseinsätze) sowie der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft. Schwerpunkte werden auch sein: Entwicklung im Nahen Osten (Syrien, Israel/Palästina, Iran), Afghanistan und der Ukraine.

 

 

Friedensarbeit im Stadtteil Mülheim
Jeden 1. Montag / 20.00 – 22.15 Uhr
Ev. Kirchengemeinde, Wallstr. 93, Köln Mülheim / Teiln. kostenlos / Kurs 76-F3

Harald Fuchs . Nach der Devise «Global denken, lokal handeln» setzen wir uns in Köln-Mülheim für die Sicherung des Friedens ein und überlegen, wie wir uns gemeinsam für dieses Ziel im Stadtteil betätigen können.

 

 

Bewegte Welt

 

Unser GRUNDGESETZ und die ersten zwanzig Artikel.

Sie sind es wert, betont zu werden. Von KünstlerInnen und Prominenten. Zu hören auf WDR3

 

Impulsgeber der Demokratie

«Kommunen als Impulsgeber der Demokratie in schwierigen Zeiten» – so lautet der Titel einer Tagung der Stiftung Mitarbeit vom 22.-24.09.2017 in der Evangelischen Akademie Loccum. Zusammen mit der Mediatorin Claudia Peschen hält Roland Schüler eine AG «Beschimpfungen gehören zum Beteiligungsalltag».
>> Das gesamte Programm als PDF

 

Kunstwettbewerb

Kunstwettbewerb Frieden für Kinder und Jugendliche. Bis zum 29. Sept. können künstlerische Arbeiten zu Frieden und Pazifismus bei der DFG/VK noch eingereicht werden. >> Weitere Informationen unter www.friedenkoeln.de

 

Gegen Kommandozentralen in Kalkar

Eine Friedensdemonstration findet am Di 03.10.2017 zu den Bundeswehr- und NATO-Kommandozentralen in Kalkar statt. >> Mehr unter www.demo-kalkar.de
>> Infos zur Veranstaltung als PDF hier

 

Tour de Respect

- Hobby-Radsport gegen Antisemitismus und Rassismus zu Ehren von Albert «Teddy» Richter am 08.10.2017 in Köln.
Am Sonntag, 8. Oktober 2017 um 11:00 startet das Team von Köln Ehrenfeld, Sömmeringstr. 72 zu einer ca. 50 km langen Radsport-Fahrt gegen Antisemitismus und Rassismus zu Ehren von Albert Richter, dem ehemaligen Weltmeister im Rennradsport. Um 15.00 Uhr ist die Abschlussveranstaltung im Radstadion Albert-Richter-Bahn. Mehr unter www.tourderespect.org

 

Neue Broschüre

Die AfD in Köln - eine Partei am rechten Rand

Beleuchtet werden Entstehungsgeschichte und Entwicklung, Strategie und Programmatik der AfD. Der Kreisverband Köln und die «Junge Alternative» werden unter die Lupe genommen, sowie die Arbeit der AfD-Fraktion im Kölner Stadtrat. Gutes Hintergrundmaterial für die Arbeit gegen Rechts.
Die AfD in Köln – eine Partei am rechten Rand.
16-seitige Broschüre.
Ab sofort kostenlos (gg. Portokosten & Spende) beziehbar beim Jugendclub Courage Köln e.V. Bestellung über: info@jc-courage.de

 

Silvesternacht 2015/16/17

Die Ereignisse der Silvesternacht haben einen Kreis von Menschen zusammengebracht, die einen eigenen Impuls setzen wollen. Sie wollen die Diskussion auf die eigentlichen Themen von sexueller Gewalt und Einwanderungsgesellschaft zurückführen.
Impulse für eine Diskussion in der Stadtgesellschaft - >> das Papier als PDF «Impuls für eine Stadtgesellschaft»
>> Ein Kommentar von Wolfgang Uellenberg-van Dawen in der Wissenschaft & Frieden als PDF «Die Würde des Menschen»
>> Link zu Lila-in-Koeln
>> Link zu #ausnahmslos

>> Franco Clemens aus unserem Impulskreis hat eine erste Einschätzung zur Frage von Silvester 2017 geschrieben: «Warum so viele Flüchtlinge Silvester nach Köln kamen». Hier der Link zur Rheinischen Post.

>> Elke Steven vom Komiteee für Grundrechte und Demokratie hat die aktuelle Silvesternacht in Köln kommentiert. Zu finden unter www.grundrechtekomitee.de

 

»Adopt a Revolution:

Den syrischen Frühling unterstützen«. So heißt die Kampagne, die Geld und Paten/ Patinnen für die gewaltfreie syrische Bewegung zur Unterstützung sammelt. Mehr Info unter www.adoptrevolution.org

 

 

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