Politik & Gesellschaft

 

Die Frage nach Krieg und Frieden geht weit über militärische Konflikte hinaus. Für den inneren Frieden unserer Gesellschaft ist zum Beispiel auch wichtig, wie Politiker mit unseren Daten umgehen, inwieweit sie Bürger an Entscheidungen beteiligen und was wir aus der Geschichte lernen. Zu solchen Themen bieten wir Diskussionsveranstaltungen, Bildungsurlaube und Vorträge.
>> Fotos und weitere Informationen über die KursleiterInnen finden Sie in der Rubrik Dozentinnen & Dozenten.

 

Veranstaltungsreihe «Einwanderungsland Deutschland»

 

Thema «Ein neues Wir»

 

Politik & Gesellschaft - allgemeines Programm:

 

Veranstaltungsreihe »Einwanderungsland Deutschland«

 

 

Einwanderungsland Deutschland
Gekommen, um zu bleiben!?

Das neue Wir

Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen mit weiteren Dozent_Innen . Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe aus den letzten Jahren.
Die bedeutenden Bildungswerke in Köln tragen diese Veranstaltung: VHS-Köln, Katholisches Bildungswerk, Melanchthon-Akademie und das Friedensbildungswerk Köln sowie der Runde Tisch für Integration.

                

 

 

Die Veranstaltungsreihe wird im Frühjahr 2017 unter dem Titel "Das neue Wir" fortgesetzt:

 

Das neue Wir

Zusammenleben in einer globalisierten Stadtgesellschaft

Wer die Entwicklung im urbanen Raum, nicht nur in Deutschland, aufmerksam beobachtet, wird erkennen, dass wir hier schon seit geraumer Zeit einer Vielfalt von Lebenswelten begegnen, die mit der Entwicklung der Globalisierung einhergeht. Folgerichtig sollten daher auch konventionelle Konzepte des Zusammenlebens in den Städten überdacht bzw. neugestaltet werden. Dabei geht es um Diversität und Mobilität, um Leben und Wohnen, Erziehung und Bildung, aber auch um einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel. In einer neuen Veranstaltungsreihe wollen wir (Friedensbildungswerk, Katholisches Bildungswerk, Melanchthon-Akademie, Runder Tisch für Integration, VHS Köln) dem nachgehen und über das neue Wir, das neue Köln sprechen.

>> Der Flyer mit allen Veranstaltungen hier als PDF

 

"Aufstehen für ein neues Wir"

Visionen von einer solidarischen Gesellschaft.

Di 07.03 2017/ 19.00 – 20.30 Uhr / FORUM Volkshochschule im Kulturquartier am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, Köln-Neumarkt / Teilnahme kostenlos / Kurs 75-U1

Burkhard Hose . Eine Gesellschaft, in der andere Werte Vorrang vor Humanität haben, kann Burkhard Hose sich nicht vorstellen. Was also tun? Wohlstand sei wichtig für gesellschaftliche Stabilität, schreibt er, doch kein universeller Wert. Umverteilung sei nötig. Revolutionäre Gedanken? "Im besten Fall entsteht aus dem Teilen für alle ein größerer gemeinsamer Reichtum." Der Würzburger Hochschulpfarrer Burkhard Hose hat sich als engagierter Geistlicher mit konstruktiver und humanistischer Kritik an politischen und gesellschaftlichen Prozessen einen angesehenen Namen in ganz Bayern gemacht. Seit Jahren setzt er sich für Geflüchtete und Randgruppen ein und ist überzeugt: Nächstenliebe und Zivilcourage machen im Zusammenleben einen Unterschied - bei allen Herausforderungen, aber auch Chancen einer integrierten Gesellschaft. Wir laden Sie nach einer Lesung aus seinem Buch "Aufstehen für ein neues Wir" zum Diskutieren ein, gemeinsam mit dem gebürtigen Kölner und ZDF-Moderator Abdul-Ahmad Rashid.

>> Ankündigung als PDF

 

Nebeneinander Wohnen

Visionen vom Leben und Wohnen in der Stadt

Do 22.06.2017 / 19.00 – 20.30 Uhr / Melanchthon-Akademie, Kartäuser Wall 24b, 50578 Köln, Nähe Chlodwigplatz / Teilnahme kostenlos / Kurs 75-U1

Tilmann Harlander, Almut Skriver, Eli Abeke . Die Attraktivität der Städte in Deutschland als Wohnungsstandort hat dramatisch zugenommen. Wir erleben eine Renaissance der Städte und des Stadtwohnens. Die "Kreative Klasse" und die wohlhabende ältere Generation zieht es gleichermaßen in die Ballungszentren wie Flüchtende und Arbeitssuchende. Die Folge ist: Wohnen wird immer teurer und die sozialräumliche Polarisierung und Segregation der Stadtgesellschaft schreitet voran. Da ist es sinnvoll, kreative Ideen für neue Stadträume zu finden. Wir diskutieren mit Architekten, Stadtplanern und Visionären, wie ein Zusammen-Wohnen von Einkommensschwachen, Flüchtlingen und Einkommensstarken in einer globalisierten Stadtgesellschaft Köln möglich ist.
Prof. Dr. Tilmann Harlander war unter anderem Professor für Architektur- und Wohnsoziologie an der Architekturfakultät der Universität Stuttgart und ihr Dekan von 2002-2006. Seit 2011 ist er freiberuflich tätig und hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Stadtforschung herausgegeben.

>> Ein Interview im Deutschlandfunk www.deutschlandfunk.de

Almut Skriver Dipl. Ing., Architektin AKNW, ist engagiert in Bürgerbeteiligungsverfahren und engagiert sich für das Bauen in Baugruppen.

Eli Abeke ist Dipl. Ing., Architekt AKNW und engagiert sich für ein integratives Köln.

>> Ankündigung als PDF

 

Auf welchen Werten bauen wir auf?

Do 07.09.2017 / 19.30 – 21.00 Uhr / DOMFORUM, Katholisches Bildungswerk Domkloster 3, 50667 Köln, U-Bahn Dom/Hauptbahnhof / Teilnahme kostenlos / Kurs 75-U1

Dani Kranz, Armin Wildfeuer, Aziz Fooladvand . Die Fragen sind nicht neu, haben aber höchste Aufmerksamkeit verdient: Auf welchem Werte-Fundament kann eine Gesellschaft stehen, die durch große Vielfalt geprägt ist? Fragen nach Freiheit und Demokratie, nach Rollenbildern von Mann und Frau, nach Beteiligung und Teilhabe gilt es zu diskutieren. Verständigung über Wertefragen ist für das Zusammenleben in zunehmender Diversität notwendig: Gibt es eine große Schnittmenge oder zumindest einen kleinen gemeinsamen Nenner?

Dr. Dani Kranz, Anthropologin
Prof. Dr. Armin Wildfeuer, Katholische Fachhochschule Köln, Philosophie (insbes. Ethik, Anthropologie und Sozialphilosophie/Politische Philosophie)
Dr. Aziz Fooladvand ist Menschenrechtsaktivist und Lehrer in Bonn-Tannenbusch. Über seine Arbeit ein Bericht im Bonner Gerneralanzeiger vom 26.04.2016

>> Ankündigung als PDF

 

 

Gemeinsam aufwachsen

Interkulturalität in der frühkindlichen und schulischen Bildung

Mi 18.10.2017 / 19.30 – 21.00 Uhr / Melanchthon-Akademie, Kartäuser Wall 24b, 50578 Köln, Nähe Chlodwigplatz / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-U1

Ursula Boos-Nünning, Claudia Steinberg . "Hier gibt es keine Ausländer, hier sind nur Kinder"- diese inzwischen weit verbreitete Antwort eines vierjährigen Kindes auf die Frage, ob es Flüchtlingskinder in seiner Kita gibt, beschreibt das vorrangige Ziel von Interkulturalität in der frühkindlichen und schulischen Bildung sein. Gleichheit – das bedeutet Zuschreibungen zu vermeiden. Weder Name, noch Herkunft und schon gar nicht das Aussehen rechtfertigen Zuschreibungen zur kulturellen oder sonstigen "Typischen Verhaltensweisen". Junge Menschen dürfen nicht durch Zuschreibungen von Anderen zu dem gemacht werden, was sie nicht sind. Die besondere Herausforderung interkultureller Pädagogik liegt daher in der Sensibilität, dem Wissen und auch der Erfahrung im Umgang mit der Vielfalt der Lebensbedingungen und Lebensweisen von Kindern, Heranwachsenden und ihren Familien. Sie sind heute eine der wesentlichen Bedingungen für eine erfolgreiche Förderung und Bildung. Die Ankunft von mehr als 300 000 Kindern und Jugendlichen, die mit oder ohne ihre Familien nach Deutschland geflüchtet sind, stellt ganz andere und neue Anforderungen. Ihnen muss wie allen anderen Kindern und Jugendliche auch, gleiche Teilhabe an Bildung, guter Arbeit und gutem Leben in unserer Gesellschaft ermöglicht werden.
Wie dies in Theorie und Praxis der frühkindlichen wie der schulischen Bildung diskutiert und verwirklich werden kann und wird, ist Thema dieser Veranstaltung.

Referentinnen:
Claudia Steinberg, Geschäftsführerin Arbeitskreis Ausländisches Kind, Köln
Ursula Boos Nünning, Professorin Universität Duisburg – Essen

>> Ankündigung als PDF

 

 

Wir sind das Volk und ich bin Volker*in

Das Grundgesetz als Basis einer inklusiven und demokratischen Gesellschaft

Di 21.11.2017 / 19.00 – 20.30 Uhr / FORUM Volkshochschule im Kulturquartier am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, Köln-Neumarkt / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-U1

Christiane Woopen, Ayse Tekin . Wir sind das Volk – damit forderten die Demonstrierenden in der DDR des Herbstes 1989 Selbstbestimmung und Demokratie ein. Seit dem Herbst 2015 steht dieser Ruf für die rassistische, nationalistische und antidemokratische PEGIDA in Dresden und anderswo. Volk so ihre Protagonisten sind das was sie darunter verstehen, - Ausländer, Migranten und Flüchtlinge aber ebenso demokratische Parteien, die Medien und vieles andere werden zu Volksfeinden erklärt und bekämpft. Vornehmer kommt da der Anspruch auf eine deutsche Leitkultur daher, die sich auf eine deutsche Identität auf Grund von Sprache, Kultur, Umgangsformen, Werten und einer gemeinsamen Geschichte beruft. Die Kehrseite ist auch hier die Abwertung der Anderen, die sich um die Integration in eine weitgehend als homogen gedachte Gesellschaft zu bemühen haben. Auch die Idee einer demokratischen Leitkultur gerät in Gefahr, einseitig Normen zu setzen und damit auszugrenzen. Dabei reichen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Menschenrechte völlig aus, um die Regeln und Gesetze des Zusammenlebens der Menschen in einer Gesellschaft der Vielfalt zu bestimmen. Die Würde des Menschen ist unantastbar, dieses Gebot bindet rechtsstaatliches Handeln und verpflichtet auch jeden Einzelnen im Umgang mit den anderen in dieser Gesellschaft. Zudem verpflichtet das Sozialstaatsgebot zur Realisierung gleicher Freiheitsrechte und soll die Würde des Menschen in der Arbeits-und Lebenswelt zur Geltung bringen. Wie das Grundgesetz und vor allem die Grundrechte nicht nur das Verhältnis der Menschen in Deutschland zum Staat, sondern auch als ethische Normen die Gesellschaft bestimmen ist Thema der Veranstaltung.

Prof. Christiane Woopen, ehem. Vorsitzende des Ethikrates, angefragt
Ayse Tekin, (ver.di) Vorsitzende Gesamtpersonalrat Deutsche Welle

>> Ankündigung als PDF

 


 

Eine Übersicht über die bisher stattgefundenen Vorträge mit Materialien:

 

>> Der Vortrag von Wolfgang Uellenberg van Dawen zu Flucht und Einwanderung als PDF

>> Den Vortrag von Michaelle Nintcheu zu »Arbeitkraft Migration - die Interessen der Wirtschaft - die Interessen der Einwanderer« vom 15.04.2015 finden Sie hier als PDF


Mi 20. Mai 2015
Vom Recht auf innere Sicherheit zu einem gestaltenden Einwanderungsrecht
Claus Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat) und Dagmar Dahmen (Leitung Ausländeramt der Stadt Köln)


Mi 10. Juni 2015
Fluchtursachen – Fluchtwege – Flüchtlingspolitik
Klaus Jünschke

>> Der Vortrag von Klaus Jünschke hier als Tondokument

>> Seine Vortragsnotizen mit den Informationen zu den Herkunftsländern sind hier zu finden

>> Seinen ausführlichen Vortrag aus 2008 als PDF hier

 

Di 10. Mai 2016

Was ist los am Horn von Afrika

>> Bericht von der Veranstaltung als PDF hier

 

Ein Interview mit Frank Dörner, dem Referenten für den 15.12. zum Grenzregime im Mittelmeer.

>> «Man kann nur absolute Basisnothilfe leisten» Interview mit Frank Dörner auf aerzteblatt.de vom 08.10.2015

Lesehinweis auf taz.de:

>> «Freiwillige-Helfer-retten-Fluechtlinge»

 

 

 

Politik & Gesellschaft - allgemeines Programm

 

 

Auf ein Wort - Argumente gegen rechtspopulistische Aussagen

Ausgebucht: Mo. 03.04.2017
NEU: Mo. 10.04.2017 / 19.00 – 22.00 Uhr / Friedensbildungswerk / Preis 7 (5) Euro / 4 Ustd / Kurs 75-W22 / Anmeldung erforderlich

Roland Schüler . Der Rechtspopulismus geht um. Auch im persönlichen Umfeld werden häufiger populistische Argumente geäußert. Da ist mensch manchmal sprachlos. Wie können wir mit den Situationen umgehen? Welche Argumente sind hilfreich für eine weiterführende Diskussion? Wie kann eine fruchtlose Debatte abgebrochen werden?
Aus unseren Erfahrungen der politischen Bildungsarbeit werden Antworten erarbeitet. Anhand von konkreten Beispielen können Umgangsweisen und gute Erfahrungen ausgetauscht werden. Wie kann gewaltfreie Kommunikation unterstützend angewendet werden.
Roland Schüler ist Geschäftsführer des Friedensbildungswerkes Köln.
Anmeldung erforderlich!
Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Teilnehmenden auszuwählen.

Materialien zum Seminar:

>> «Vielfalt schätzen – Rassismus ächten» eine Handreichung des Forschungsschwerpunktes
Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule Düsseldorf im Auftrag des Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen hier als PDF

>> «Auf ein Wort – kann man mit Rechtspopulisten reden?» – ein Aufsatz von Roland Schüler hier als PDF

 

 

 

 

Mathilde Franziska Anneke – Begegnung mit einer Revolutionärin

Vorträge und Diskussion

Sa 08.04.2017 / 15.00 – 18.00 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Preis 15 (10) Euro / Anmeldung erforderlich / Kurs 75-A4

«Warum sollte das Weib fortan die schweigsame Dulderin sein, die Magd eines Herrn…?»

schrieb Mathilde Franziska Anneke 1847 in ihrer Streitschrift ‚Das Weib in Conflikt mit den sozialen Verhältnissen'.
Die Verfasserin lebte von 1847 bis 1849 in Köln und unterhielt hier ein ‚ästhetisch-communistisches Clübbchen'. Die wegen ihrer Scheidung sozial geächtete Frau wurde feministische Revolutionärin und entwickelte mit ihrem zweiten Mann Fritz Anneke sowie gemeinsam mit Herwegh, Freiligrath, Marx, Hess und einigen Frauen Ideen zur Überwindung des repressiven Systems. Pressefreiheit, kostenlose Bildung, Versammlungsfreiheit sowie die Abschaffung der Doppelmoral gegenüber Frauen waren einige ihrer Themen. Hierzu gab M.F. Anneke über Monate die mit dem Ehemann gemeinsam geplante Zeitung für Arbeiter, Bauern und Soldaten allein heraus, redigierte und druckte sie während er in Haft war. 1849 beteiligte sie sich am badisch-pfälzischen Feldzug der Freischärler gegen die verhassten Preußen. Da dieser niedergeschlagen wurde, musste die Familie Deutschland verlassen.

Als politische Emigrantin kämpfte sie im US-amerikanischen Exil gegen Sklaverei und Rassismus sowie für Frauenrechte. Bald gehörte sie in der deutschen Community von Milwaukee zu den bekanntesten politisch aufklärenden Demokratinnen. Sogar für das Frauenwahlrecht trat sie schon offensiv auf.

Programm:

  • Das soziale Aus? Scheidung im Biedermeier (Annette Hanschke)
  • Frauen auf den Barrikaden? Der Kölner Kreis der 1848erinnen – Marx, Gottschalk und der Kölner Arbeiterverein (Christian Frings)
  • Annekes Beitrag zum Badisch-Pfälzischen Feldzug für demokratische Rechte (Diana Ecker)
  • Begehren und Zärtlichkeit im 19. Jahrhundert. Die Annekes, ein queeres Paar? (Irene Franken)
  • Die erste deutsche emanzipatorische Frauenzeitung (Irene Franken) und die Deutsche Frauenzeitung in den USA (Ina Hoerner)
  • Engagement im politischen Exil (Ina Hoerner)
  • Rezeption, Würdigungen, Diskussion
  • Musik und ggf. gemeinsames Singen: Martina Neschen

Eine Veranstaltung des Frauengeschichtsvereins Köln in Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln und der Rosa Luxemburg Stiftung NRW

Die Anmeldung für den Nachmittag bitte an info@frauengeschichtsverein.de

 

 

Buen Vivir – das Recht auf ein gutes Leben

Konzertlesung mit Grupo Sal und Alberto Acosta

Sa 29.04.2017 / 19.00 Uhr, Einlass 18.30 Uhr / VHS-Forum im Kulturquartier am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, Köln / Eintritt: 15 Euro (9 Euro ermäßigt) / Kurs 75-B2

Alberto Acosta und Grupo Sal . Eine nachhaltige Entwicklung erfordert die Auseinandersetzung mit den Grenzen der Ressourcenverfügbarkeit und mit der Verteilungsgerechtigkeit sowie mit grundlegend alternativen Entwicklungsmodellen, wie sie z.B von Alberto Acosta mit dem Konzept des «Buen Vivir» präsentiert und begründet werden. Seine Konzepte und Strategien wurzeln auf dem traditionellen Wissen der indigenen Völker, die eine immer stärkere Anerkennung in internationalen Abkommen zu Fragen der Nachhaltigkeit und der Klima- und Verteilungsgerechtigkeit genießen.
Dieses Programm will einen aktiven und kreativen Beitrag zu einer breiten öffentlichen Diskussion dieser Thematik leisten. Es versteht sich als Beitrag zur Diskussion im Rahmen des Nachfolgeprozesses zur Weiterentwicklung der Millennium Entwicklungsziele (MDGs) hin zu den Sustainable Development Goals (SDGs), welche die Rahmenbedingungen für die Internationale Zusammenarbeit darstellen.

Alberto Acosta, erfahrener Politiker (auch auf internationalem Parkett) ist Ökonom und Wissenschaftler und einer der prominentesten Vertreter des Konzepts «Buen Vivir». Als ehemaliger Energie- und Bergbauminister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors (u.a.) wie auch als Präsidentschaftskandidat besitzt er zudem die praktische Erfahrung der politischen Macht. Er ist mit den realen politischen Mechanismen der Umsetzung von innovativen Konzepten vertraut. Als Urheber des «Yasuní-ITT»-Projekts ist er in Europa ein angesehener Politiker.
Grupo Sal ist eine lateinamerikanische Kultband und setzt seit über 30 Jahren entwicklungspolitische und umweltpolitische Themen erfolgreich musikalisch-künstlerisch um.

Eine Veranstaltung von Agora Köln mit dem Allerweltshaus Köln, FIAN, Friedensbildungswerk Köln, Infoe e.V. und GSSC der Universität zu Köln

Eintrittskarten können auch im Vorverkauf erworben werden ab 20. März im Friedensbildungswerk zu den Bürozeiten 10.00 – 14.00 Uhr.

>> Eine Information als PDF
>> Das Plakat als PDF

 

Es laden ein:

                        

 

Es fördern u.a.:

           

 

 

Kettenreaktion Tihange, die belgischen desolaten Atomkraftwerke

Di 04.04.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 75-A3

Inge Gauglitz, Jörg Schellenberg . Ständig sind sie in den Nachrichten, die beiden belgischen Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3. Als Pannenreaktoren sind sie verschrien und durch Risse gefährlich. Die Auswirkungen eines Reaktorunfalls wären auch im Rheinland folgenreich. Die Sicherheits- und Evakuierungskonzepte sind in dem Ballungsraum völlig unzureichend und können nicht wirkungsvoll greifen.

Gegen die Atomkraftwerke wird geklagt und protestiert. Am Sa. 25. Juni 2017 gibt es eine einmalige Aktion der Anti-Atombewegung aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland: Kettenreaktion, Réaction en chaîne, Kettingreactie Tihange mit einer 90 km langen Menschenkette vom AKW Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen.

Was ist los mit den Reaktoren? Warum sind sie auch für Köln so gefährlich? Was kann für den 25. Juni alles getan werden? Dazu berichten Menschen vom Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie www.anti-akw-ac.de

 

 

 

 

Bild und Bedrohung

Gespräche über Bilder in den Köpfen der Menschen

Mi 17.05.2017 / 19.00 – 21.45 Uhr / Kulturbunker Köln-Mülheim Berliner Straße 20, 51061 Köln-Mülheim KVB Haltestelle Linie 4 von-Sparr-Str. / Teilnahme kostenlos / 3 UStd / Kurs 75- I4

Mely Kiyak Lale Agkün, Dani Kranz u.v.a. . Wie entsteht eigentlich der alltägliche Rassismus? Viele Menschen erleben ihn jeden Tag. Es ist festzustellen, dass dieser Alltagsrassismus in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegen ist. Nicht nur Bürgerinnen und Bürger äußern sich rassistisch und ausgrenzend, zunehmend ist dies bei Behörden, Medien und Polizei festzustellen. Gerade die Ereignisse zu Silvester 2015/2016 und 2016/2017 in Köln zeigen auf, wie schnell Bilder erzeugt werden, die bedrohlich wirken und dies auch sollen.
An diesem Abend wollen wir uns in Gesprächen der Ursache und Wirkung von Alltagsrassismus annähern.

Unser Programm: (Stand 18.02.2017)

  • Kurze Eröffnung
  • Mely Kiyak im Gespräch mit Lale Agkün
  • Interpretation von Dani Kranz
  • Ein bewegendes Jahr, das Spuren hinterlassen hat – Jahresbericht des Antidiskriminierungsbüro (ADB) Köln Frau Simon
  • Gespräch mit Kornelia Meder über den Bericht der Caritas zur Diskriminierung
  • Diskussion mit VertreterInnen von Medien über Bilder und Bedrohung

Mely Kiyak ist Schriftstellerin, Journalistin, bei Zeit-online: «Durchs wilde Nafristan».

Die Impulse für eine Stadtgesellschaft setzen Dr Lale Akgün, Psychotherapeutin, Prof Dr Dani Kranz, Antropologin, Franco Clemens, Streetworker, Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister Köln Innenstadt, Roland Schüler, Mediator BM, Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Kölner Runder Tisch für Integration

Das Antidiskriminierungsbüro Köln arbeitet seit 1985 als Beratungsstelle für Diskriminierung Betroffener. www.oegg.de

Der Caritas Stadtverband Köln gibt jährlich einen Diskriminierungsbericht heraus. Die Broschüre finden Sie online oder Sie kann angefordert werden bei:
Kornelia.Meder@caritas-koeln.de 

Eine Veranstaltung der Impulse Köln in Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln und dem Runden Tisch für Integration.

 

 

 

Miteinander – Füreinander. Gleiche Rechte für alle Menschen!

Wir (BürgerInnen, Vereine, Initiativen u. a. aus Köln-Mülheim und darüber hinaus) möchten am Samstag, den 1. Juli 2017, zu einem Festival für Menschenrechte und Demokratie aufrufen.

Zu diesem Festival sind alle Menschen herzlich eingeladen, die unser Motto teilen und sich einbringen oder einfach zugucken möchten: Jung und Alt, Zugewanderte und «echte Kölsche», Arbeitslose und Erwerbstätige, Menschen mit und ohne Behinderung, ihr ALLE!
Im Grundgesetz sind in Artikel 1 Menschenwürde und Menschenrechte sowie in Artikel 20 die demokratische, soziale Grundordnung verankert. Diese Grundsätze bilden das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Sie wurden im Bewusstsein der Verbrechen des Nazi-Faschismus verfasst und können durch keine parlamentarische Mehrheit angetastet werden (Artikel 79). Und das ist gut so!

Das Friedensbildungswerk Köln beteiligt sich an dem Festival.
>> Der Aufruf hier als PDF

 

 

Regelmäßige Veranstaltungen:

 

 

Neue Arbeit – vor Ort in Köln-Mülheim
Jeden Mittwoch / 09.00 – 12.00 Uhr
INA, Düsseldorfer Straße 74, Köln-Mülheim / Teilnahme kostenlos / Kurs 75-I1

Heinz Weinhausen. «Neue Arbeit» steht für selbstbestimmtes, gemeinwesenorientiertes, umweltverträgliches Wirtschaften und Arbeiten. Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) praktiziert dies seit mehr als 30 Jahren. Bei ihren wöchentlichen Gesprächskreisen berichtet und diskutiert die SSM über Aktivitäten und Perspektiven.

 

 

Wider die deutsche Bildungskatastrophe!
Diskussionsreihe des AK Bildung & Erziehung von Attac Köln

Jeden 2. & 4. Mittwoch im Monat / 20.00 - 22.15 Uhr

Alte Feuerwache, Köln-Agnesviertel / Teilnahme kostenlos / Kurs 75-P2

Oswald Pannes. Der Arbeitskreis Bildung&Erziehung von attac Köln – AK:BE – befasst sich über die ständige kritische Analyse des bildungspolitischen Geschehens in Deutschland hinaus in diesem Trimester schwerpunktmäßig mit der Schulentwicklung in Köln. Sie weist einen enormen Rückstand in der Gesamtschulversorgung auf, dem ein priorisierter Ausbau der Gymnasien über den Bedarf hinaus entgegensteht.

 

 

Bewegte Welt

 

Logo

Proteste gegen den AfD-Parteitag im Kölner Maritim

Gegen diese Veranstaltung wird der Protest immer größer.
>> Ein Schreiben von Roland Schüler an die Maritim-Direktion vom 28.12.2016 als PDF

>> An Petition unter avaaz.org beteiligen

Am 22. April 2017 werden in Köln zahlreiche Demonstrationen und Protestaktionen stattfinden. Mehr Informationen demnächst hier oder auf >> www.noafd-koeln.org und >> koeln-bonn.dgb.de

 

Friedenswerkstatt Pankow zum Kirchentag 2017

Das Friedensbildungswerk ist an dieser Friedenswerkstatt beteiligt. Am Do 25. Mai 2017 16.00 – 17.30 Uhr hält Roland Schüler einen Vortrag zu «Mediation mit Geflüchteten und Einheimischen» in der Kirchengemeinde Alt-Pankow. >> Die Ankündigung hier als PDF

 

Tagung Mediation und Gesundheit

Mediation und Gesundheit – eine Tagung am Sa 17.03.2017 in Düsseldorf-Bilk von der Initiative Mediation und Gesundheit. >> Das Programm als PDF

 

Anti-Atom: 90 km Menschenkette

Für den 25. Juni 2017 plant das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie zusammen mit Partner*innen in den Nachbarländern eine gigantische Anti-Atom-Protestaktion: Eine 90 Kilometer lange Menschenkette durch drei Länder: von Aachen (D) über Maastricht (NL) und Lüttich (B) nach Tihange (B).
Für all diese Aktivitäten braucht es aktive Menschen, die informieren, organisieren und demonstrieren. >> Mehr Information unter www.anti-akw-ac.de.

 

Sonderheft Mediation

Anfang Mai erscheint das Sonderheft von «Spektrum der Mediation» und «Perspektive Mediation» mit dem Schwerpunktthema Mediation und Flüchtlinge. Dieses Heft wird herausgegeben von allen großen Mediationsverbänden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Roland Schüler hat dort einen Beitrag verfasst: «Mediation, Runder Tisch und Dialog – kann mit Pegida, AFD und anderen Rechtspopulisten geredet werden?»
Das Heft kann über mediationaktuell.de bezogen werden.

 

Silvesternacht 2015/16/17

Die Ereignisse der Silvesternacht haben einen Kreis von Menschen zusammengebracht, die einen eigenen Impuls setzen wollen. Sie wollen die Diskussion auf die eigentlichen Themen von sexueller Gewalt und Einwanderungsgesellschaft zurückführen.
Impulse für eine Diskussion in der Stadtgesellschaft - >> das Papier als PDF «Impuls für eine Stadtgesellschaft»
>> Ein Kommentar von Wolfgang Uellenberg-van Dawen in der Wissenschaft & Frieden als PDF «Die Würde des Menschen»
>> Link zu Lila-in-Koeln
>> Link zu #ausnahmslos

>> Franco Clemens aus unserem Impulskreis hat eine erste Einschätzung zur Frage von Silvester 2017 geschrieben: «Warum so viele Flüchtlinge Silvester nach Köln kamen». Hier der Link zur Rheinischen Post.

>> Elke Steven vom Komiteee für Grundrechte und Demokratie hat die aktuelle Silvesternacht in Köln kommentiert. Zu finden unter www.grundrechtekomitee.de

 

Energiewende und Konfliktlösung

Für den EnergieDialog.NRW hat Roland Schüler ein Interview zu Mediation in der Energiewende gegeben.

Das Interview unter energiedialog.nrw.de

 

»Adopt a Revolution:

Den syrischen Frühling unterstützen«. So heißt die Kampagne, die Geld und Paten/ Patinnen für die gewaltfreie syrische Bewegung zur Unterstützung sammelt. Mehr Info unter www.adoptrevolution.org

 

 

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