Politik & Gesellschaft

 

Die Frage nach Krieg und Frieden geht weit über militärische Konflikte hinaus. Für den inneren Frieden unserer Gesellschaft ist zum Beispiel auch wichtig, wie Politiker mit unseren Daten umgehen, inwieweit sie Bürger an Entscheidungen beteiligen und was wir aus der Geschichte lernen. Zu solchen Themen bieten wir Diskussionsveranstaltungen, Bildungsurlaube und Vorträge.
>> Fotos und weitere Informationen über die KursleiterInnen finden Sie in der Rubrik Dozentinnen & Dozenten.

 

Liste Veranstaltungsreihe «Einwanderungsland Deutschland»

 

Thema «Ein neues Wir»

 

Politik & Gesellschaft - allgemeines Programm:

 

Veranstaltungsreihe »Einwanderungsland Deutschland«

 

 

Einwanderungsland Deutschland
Gekommen, um zu bleiben!?

Das neue Wir

Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen mit weiteren Dozent_Innen . Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe aus den letzten Jahren.
Die bedeutenden Bildungswerke in Köln tragen diese Veranstaltung: VHS-Köln, Katholisches Bildungswerk, Melanchthon-Akademie und das Friedensbildungswerk Köln sowie der Runde Tisch für Integration.

                

 

 

Die Veranstaltungsreihe wird 2018 unter dem Titel "Das neue Wir" fortgesetzt:

 

Zusammenleben in einer globalisierten Stadtgesellschaft

Das neue Wir

Wer die Entwicklung im urbanen Raum, nicht nur in Deutschland, aufmerksam beobachtet, wird erkennen, dass wir hier schon seit geraumer Zeit einer Vielfalt von Lebenswelten begegnen, die mit der Entwicklung der Globalisierung einhergeht. Folgerichtig sollten daher auch konventionelle Konzepte des Zusammenlebens in den Städten überdacht bzw. neugestaltet werden. Dabei geht es um Diversität und Mobilität, um Leben und Wohnen, Erziehung und Bildung, aber auch um einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel. In einer neuen Veranstaltungsreihe wollen wir (Friedensbildungswerk, Katholisches Bildungswerk, Melanchthon-Akademie, Runder Tisch für Integration, VHS Köln) dem nachgehen und über das neue Wir, das neue Köln sprechen.

>> Der Flyer mit allen Veranstaltungen hier als PDF

 

 

Leider müssen wir diese Veranstaltung auf 2018 verschieben, da Frau Prof Woopen auf Grund ihrer neuen Aufgabe als Vorsitzende des Europäischen Ethikrates den Termin nicht wahrnehmen kann.

Das Grundgesetz als Basis einer inklusiven und demokratischen Gesellschaft

Wir sind das Volk und ich bin Volker*in

Verschoben auf 2018: Di 21.11.2017 / 19.00 – 20.30 Uhr / FORUM Volkshochschule im Kulturquartier am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, Köln-Neumarkt / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-U1

Christiane Woopen, Ayse Tekin . Wir sind das Volk – damit forderten die Demonstrierenden in der DDR des Herbstes 1989 Selbstbestimmung und Demokratie ein. Seit dem Herbst 2015 steht dieser Ruf für die rassistische, nationalistische und antidemokratische PEGIDA in Dresden und anderswo. Volk so ihre Protagonisten sind das was sie darunter verstehen, - Ausländer, Migranten und Flüchtlinge aber ebenso demokratische Parteien, die Medien und vieles andere werden zu Volksfeinden erklärt und bekämpft. Vornehmer kommt da der Anspruch auf eine deutsche Leitkultur daher, die sich auf eine deutsche Identität auf Grund von Sprache, Kultur, Umgangsformen, Werten und einer gemeinsamen Geschichte beruft. Die Kehrseite ist auch hier die Abwertung der Anderen, die sich um die Integration in eine weitgehend als homogen gedachte Gesellschaft zu bemühen haben. Auch die Idee einer demokratischen Leitkultur gerät in Gefahr, einseitig Normen zu setzen und damit auszugrenzen. Dabei reichen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Menschenrechte völlig aus, um die Regeln und Gesetze des Zusammenlebens der Menschen in einer Gesellschaft der Vielfalt zu bestimmen. Die Würde des Menschen ist unantastbar, dieses Gebot bindet rechtsstaatliches Handeln und verpflichtet auch jeden Einzelnen im Umgang mit den anderen in dieser Gesellschaft. Zudem verpflichtet das Sozialstaatsgebot zur Realisierung gleicher Freiheitsrechte und soll die Würde des Menschen in der Arbeits-und Lebenswelt zur Geltung bringen. Wie das Grundgesetz und vor allem die Grundrechte nicht nur das Verhältnis der Menschen in Deutschland zum Staat, sondern auch als ethische Normen die Gesellschaft bestimmen ist Thema der Veranstaltung.

Prof. Christiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates (angefragt)
Ayse Tekin, (ver.di) Vorsitzende Gesamtpersonalrat Deutsche Welle

>> Ankündigung als PDF

 


 

Eine Übersicht über die bisher stattgefundenen Vorträge mit Materialien:

 

>> Der Vortrag von Wolfgang Uellenberg van Dawen zu Flucht und Einwanderung als PDF

>> Den Vortrag von Michaelle Nintcheu zu »Arbeitkraft Migration - die Interessen der Wirtschaft - die Interessen der Einwanderer« vom 15.04.2015 finden Sie hier als PDF


Mi 20. Mai 2015
Vom Recht auf innere Sicherheit zu einem gestaltenden Einwanderungsrecht
Claus Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat) und Dagmar Dahmen (Leitung Ausländeramt der Stadt Köln)


Mi 10. Juni 2015
Fluchtursachen – Fluchtwege – Flüchtlingspolitik
Klaus Jünschke

>> Der Vortrag von Klaus Jünschke hier als Tondokument

>> Seine Vortragsnotizen mit den Informationen zu den Herkunftsländern sind hier zu finden

>> Seinen ausführlichen Vortrag aus 2008 als PDF hier

 

Di 10. Mai 2016

Was ist los am Horn von Afrika

>> Bericht von der Veranstaltung als PDF hier

 

Ein Interview mit Frank Dörner, dem Referenten für den 15.12. zum Grenzregime im Mittelmeer.

>> «Man kann nur absolute Basisnothilfe leisten» Interview mit Frank Dörner auf aerzteblatt.de vom 08.10.2015

Lesehinweis auf taz.de:

>> «Freiwillige-Helfer-retten-Fluechtlinge»

 

Mi 18. Oktober 2017

Interkulturalität in der frühkindlichen und schulischen Bildung

Gemeinsam aufwachsen

Referentinnen:
Claudia Steinberg, Geschäftsführerin Arbeitskreis Ausländisches Kind, Köln
Ursula Boos Nünning, Professorin Universität Duisburg – Essen

>> Ankündigung als PDF

>> Das Thesenpapier von Frau Prof Ursula Boos Nümming als PDF

 

 

Politik & Gesellschaft - allgemeines Programm

 

 

Antifaschismus und Antirassismus in Köln

Do 01.03.2018 / 19.30 – 21.45 Uhr / 3 Ustd / Friedensbildungswerk / Teilnahme kostenlos / Kurs 77-S13

Reiner Schmidt . Rechte Strukturen in Köln gab es schon immer und sind noch heute vorhanden. Reiner Schmidt ist im Bündnis »Köln gegen Rechts« aktiv. Mit diesem Bündnis gemeinsam lädt das Friedensbildungswerk zu diesem Diskussionsabend ein. Die Veranstaltung ergänzt die Fotoausstellung »Im rechten Licht – die rechte Szene in NRW« im Kölnischen Stadtmuseum (bis 25. März 2018). Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, die Teilnehmenden auszuwählen.

 

Diese Veranstaltung findet in Ergänzung zu folgender Ausstellung statt:

 

 

IM RECHTEN LICHT - die rechte Szene in NRW

Fotoausstellung im Kölnischen Stadtmuseum
Sa 16. Dezember 2017 – So 25. März 2018

Die Kölner Künstlerin und Fotografin Karin Richert hat zehn Jahre lang die rechtsgerichtete Szene in Köln und NRW mit ihrer Kamera beobachtet und dokumentiert. Die Ergebnisse dieses Projektes sind jetzt im Kölnischen Stadtmuseum zu sehen. Die Fotos geben Einblick in Milieus, die ihren Hass und ihre Demokratiefeindlichkeit auf die Straße tragen. Begleitet werden die Fotografien von Texttafeln, die über Ziele und Vorgehensweise der einzelnen Gruppen und Parteien informieren, sowie Aufnahmen von den Appellen der Gegendemonstranten bei rechten Aufmärschen.
Rechtes Gedankengut versteckt sich heute hinter vielen Masken.

Karin Richerts Fotos zeigen deutlich: Die Anhänger dieses politischen Spektrums sind nicht nur Menschen mit Glatzen, Bomberjacken und Springerstiefeln. Rechte Weltanschauungen treten äußerlich in vielfältiger Gestalt in Erscheinung. Manche Gruppierungen präsentieren sich sehr bürgerlich, andere wiederum adaptieren bewusst den Stil moderner Jugendkulturen.
Seit vielen Jahren setzt sich die Kölner Künstlerin Karin Richerts politisch für eine gerechte Welt ohne Unterdrückung und Rassismus ein. Zu ihren Hauptanliegen zählt der Widerstand gegen Rechtsextremismus und rechte Denkweisen.

>> Mehr Informationen zur Ausstellung unter www.museenkoeln.de/ksm

 

 

Auf ein Wort

Argumente gegen rechtspopulistische Aussagen

Mittwoch 07.03.2018 / 19.30 – 21.30 Uhr / Preis 7 (5) Euro / Kurs 77-W1 / Melanchthon-Akademie, Kartäuser Wall 24b, 50578 Köln / Anmeldung erforderlich

Roland Schüler . Die AFD sitzt nun im Bundestag und der Rechtspopulismus hält Einzug in öffentliche Debatten, in klassische und soziale Medien. Auch im persönlichen Umfeld werden immer häufiger populistische Argumente vorgebracht. Da ist mensch manchmal sprachlos. Wie können wir mit den Situationen umgehen? Welche Argumente sind hilfreich für eine weiterführende Diskussion? Wie kann eine fruchtlose Debatte abgebrochen werden? Aus unseren Erfahrungen der politischen Bildungsarbeit werden Antworten erarbeitet und anhand von konkreten Beispielen können Umgangsweisen und gute Erfahrungen ausgetauscht werden. Wie kann gewaltfreie Kommunikation unterstützend angewendet werden?

Roland Schüler ist Geschäftsführer des Friedensbildungswerks Köln.

Dieser Workshop ist eine Kooperation vom Friedensbildungswerk Köln und der Melanchthon-Akademie.
Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, die Teilnehmenden auszuwählen.

Anmeldung erforderlich bei der Melanchthon Akademie
anmeldung@melanchthon-akademie.de
Telefon 0221 9318030

 

 

Die Arbeit der Treuhandanstalt in Wahrnehmung und Bewertung

Do 19.04.2018 / 19.00 – 21.30 Uhr / Friedensbildungswerk / 3 Ustd / Preis 5 Euro / Kurs 77-T1

Marcus Böick . Die Treuhandanstalt war und ist eine der umstrittensten Organisationen der jüngeren deutschen Geschichte. Sie erhielt im Sommer 1990 praktisch über Nacht die Verfügungsgewalt über 8 000 Betriebe mit rund vier Millionen Beschäftigten in Ostdeutschland. In einem hohen Tempo unter Führung von west-deutschen Industriemanagern, Unternehmern und Beamten wurden eine rasche Privatisierung und zahlreiche Stilllegungen umgesetzt. Dieses hohe Tempo war zugleich mit einer erheblichen gesellschaftlichen Erschütterung verbunden. Die Treuhand war ein Symbol westdeutscher Fremdherrschaft und eines neuen entgrenzten Kapitalismus.

Die Wirkungen dieser gesellschaftlichen Erschütterung sind heute noch wahrzunehmen in der Bevölkerung der «neuen Bundesländer». Wie blicken unterschiedliche Gruppen Milieus und Generationen aus Ost und West auf die Treuhand und den Wirtschaftsumbau. Welchen Stellenwert hat die einst so hochumstrittene Organisation in der erinnerungskulturellen Landschaft heute?

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat das Historische Institut an der Ruhr Universität eine umfangreiche Studie zur Wahrnehmung und Bewertung der Rolle der Treuhandanstalt erstellt. Mit bemerkenswerten Ergebnissen.

Markus Böick M.A. ist Akademischer Rat an der Ruhr-Universität in Bochum in der Professur für Zeitgeschichte.

 

 

 

Die friedliche Revolution von 1989 in Sachsen und die unfriedliche Empörung von Pegida und Co.

Di 08.05.2018 / 19.30 – 21.30 Uhr / 3 Ustd / Melanchthon Akademie, Karthäuser Wall 24b, 50678 Köln-Südstadt / Teilnahme kostenlos / Kurs 77-R4

Frank Richter . Die Verwendung der Losung «Wir sind das Volk» bei den Pegida-Demonstrationen in Dresden hat nicht zuletzt bei vielen ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern Proteste ausgelöst. War doch dieser Ruf im Herbst 1989 bei der friedlichen Revolution in der DDR Ausdruck der bürgerschaftlichen Emanzipation von der Repression der SED-Diktatur. Was macht den Unterschied aus zwischen dem Aufbegehren von 1989 und den rechtspopulistischen, von fremdenfeindlichen Ressentiments genährten Protesten der Gegenwart? Welche Chance hatten und haben die Versuche, zu einem Dialog mit den Unzufriedenen des Pegida-Komplexes zu kommen?

Frank Richter ist Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche in Dresden und wird den Bogen spannen von den Herbstereignissen 1989 zu den Protest-Bewegungen der Gegenwart in Dresden und Sachsen und dabei auch die Erfolge der AFD bei den Bundestagswahlen 2017 ansprechen.
Eine gemeinsame Veranstaltung vom Friedensbildungswerk Köln, der Melanchthon-Akademie und der Information- und Bildungssstelle (ibs) im NS-Dokumentationszentrum Köln.

 

 

Veranstaltungsreihe

Von 1968 bis 2018

 

Das Jahr 2018 ist geprägt von zwei wichtigen Daten: 1918 und dem Ende des 1. Weltkrieges (siehe Krieg & Frieden) und den Ereignissen von 1968. Die vier Ziffern sind nur ein Symbol für eine umfassende Veränderung der versteinerten Adenauerzeit, des bedrückenden Schweigens über den Nationalsozialismus und der notwendigen Erneuerung der Gesellschaft. Die Entwicklung hat schon weit vor 1968 begonnen, hatte europäische Auswirkungen und wirkt bis heute fort. In unserer Gesellschaft von heute finden sich viele Auswirkungen aus 1968. Nicht umsonst behauptet die Afd «sie sei die Konterrevolution zu 1968».

Zusammen wollen Kölner Initiativen, Organisationen und das Stadtmuseum Köln den eigenen Blick auf 1968 werden und schauen, was heute noch bedeutsam ist. Denn es ist unsere Geschichte.
Das Friedensbildungswerk ist Partner und wird eigene Veranstaltungen auf der Internetseite ebenso ankündigen wie die Veranstaltungen der KollegInnen.
>> Eine erste Übersicht als PDF mit Stand 01.02.2018 (Änderungen sind zu erwarten).

>> In unserem Online-Kalender 1968 sind alle Veranstaltungen eingetragen.

>> Die Ausstellung zu 1968 «Protest. Pop. Provokation» ist im Kölnischen Stadtmuseum ab dem Sa 20.10.2018 bis zum So 24.02.2019 zu sehen.

 

 

1968

 

Dran bleiben – Zuversichtliche Rückblicke eines «Alt-68ers» - Buchvorstellung

Die Buchvorstellung fand im Friedensbildungswerk Köln statt. 60 Menschen sind gekommen.

«Die Autobiographie von Klaus Schmidt hat das Zeug, ein Dokument der Zeitgeschichte zu werden, obwohl es eine sehr persönliche Selbstbeschreibung ist. Ich habe mich beim Lesen seines Textes an viele Begebenheiten erinnert und zwischen den Zeilen immer wieder den Ratgeber entdeckt, der er mir persönlich oft war. Nicht aufdringlich, sondern die eigenen Unzulänglichkeiten und Fehler reflektierend, nicht eitel, sondern oft mit einem Augenzwinkern» (aus dem Nachwort von Günter Wallraff)

Klaus Schmidt, Theologe und Historiker, stellte an diesem Abend sein Buch vor und erläuterte im Gespräch seine zuversichtlichen Rückblicke.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Melanchthon-Akademie

>> Das Vorwort von Klaus Schmidt als PDF

>> Das Nachwort von Günter Wallraff als PDF

Das Buch wurde von Martin Stankowski auf WDR5 Scala besprochen.

Das Buch kann für 19,00 Euro im Buchhandel und auch im Friedensbildungswerk erworben werden.

 

 

1968

 

Marx in Köln

Sa 14.04.2018 / 11.00 – 21.30 Uhr / 12 Ustd / Forum der VHS im Kulturforum Neumarkt / Teilnahme kostenlos / Kurs 77-M1

2018 wäre Karl Marx 200 Jahre alt geworden. Das ist ein Anlass, an das Wirken von Karl Marx auch in Köln zu erinnern und das Marxsche Werk daraufhin zu überprüfen, welche Beiträge es zur Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse und zur Entwicklung eines Zukunftsentwurfs leisten kann. Die Rosa Luxemburg Stiftung organisiert zusammen mit dem Friedensbildungswerk, der VHS, dem Frauengeschichtsverein, dem Sozialistischen Forum Rheinland (SoFoR), der SoWiHochschulgruppe, dem Philosophieverein Club Dialektik u.a. eine Tagesveranstaltung zu «Marx in Köln». Geplant sind folgende Teilveranstaltungen: Historische Stadtführung zu den Orten der 1848er Revolution und der sozialen Kämpfe zu Marx' Zeiten; Diskussionsveranstaltung über Marx als Journalisten sowie über die Rolle der Presse, der Medien und von Journalist*innen in politischen Auseinandersetzungen heute; Workshops zu verschiedenen Aspekten des Marxschen Werks, z.B. zur Kritik der politischen Ökonomie u.a. Abendveranstaltung mit dem Titel «Commonismus oder Kommunismus». Dort soll darüber diskutiert werden, wie und unter welchen Bedingungen gesellschaftliche Verhältnisse jenseits von Waren- und Tauschökonomie erkämpft werden können.

>> Das aktuelle Programm hier als PDF oder unter

www.nrw.rosalux.de

vgl. auch www.marx200.org

Eine Veranstaltung vom Friedensbildungswerk zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, der VHS-Köln u.a.

 

 

 

1968

1968 / 2018 Blick zurück nach vorn

Köln alternativ, links, feministisch, radikal, autonom…

 

«Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt»
Die Antimilitaristische Bewegung und die Friedensbewegung im Wandel

Do 30.08.2018 / 19.30 – 21.45 Uhr / 3 Ustd / Friedensbildungswerk / Teilnahme kostenlos / Kurs 78-D1

1968 waren die Erfahrungen des 2. Weltkrieges noch präsent und zwei Debatten haben die junge Bundesrepublik schon geprägt: Die Debatte um die Wiederbewaffnung und die Göttinger Erklärung der WissenschaftlerInnen zur atomaren Bewaffnung. 1968 wurde die Militarisierung der Gesellschaft (Bundeswehreinsatz im Innern) und die Militarisierung der Welt u.a. durch den ungehemmten Waffenexport thematisiert. Heute engagiert sich die Friedensbewegung weiter gegen Waffenexporte und Atomraketen in Büchel, aber auch für die gewaltfreie Konfliktbearbeitung in Deutschland und der Welt.
Dieser Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe entlang des Buches von 125 AutorInnen «Die Stadt, das Land, die Welt verändern» aus dem KiWi-Verlag 2014.

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von Ina Hoerner-Theodor, Reiner Schmidt und Pui SchmidtvonSchwind.

 

 

 

Regelmäßige Veranstaltungen:

 

 

Neue Arbeit – vor Ort in Köln-Mülheim
Jeden Mittwoch / 09.00 – 12.00 Uhr
INA, Düsseldorfer Straße 74, Köln-Mülheim / Teilnahme kostenlos / Kurs 77-I1

Heinz Weinhausen. «Neue Arbeit» steht für selbstbestimmtes, gemeinwesenorientiertes, umweltverträgliches Wirtschaften und Arbeiten. Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) praktiziert dies seit mehr als 30 Jahren. Bei ihren wöchentlichen Gesprächskreisen berichtet und diskutiert die SSM über Aktivitäten und Perspektiven.

 

 

Wider die deutsche Bildungskatastrophe!
Diskussionsreihe des AK Bildung & Erziehung von Attac Köln

Jeden 2. & 4. Mittwoch im Monat / 20.00 - 22.15 Uhr

Alte Feuerwache, Köln-Agnesviertel / Teilnahme kostenlos / Kurs 77-P2

Oswald Pannes. Der Arbeitskreis Bildung&Erziehung von attac Köln – AK:BE – befasst sich über die ständige kritische Analyse des bildungspolitischen Geschehens in Deutschland hinaus in diesem Trimester schwerpunktmäßig mit der Schulentwicklung in Köln. Sie weist einen enormen Rückstand in der Gesamtschulversorgung auf, dem ein priorisierter Ausbau der Gymnasien über den Bedarf hinaus entgegensteht.

 

 

Bewegte Welt

 

Ostermarsch

Angesichts der Aufrüstung im Koalitionsvertrag und dem Willen der USA nach Erneuerung der Atomwaffen in Büchel / Eifel wird der Ostermarsch Rhein-Ruhr stattfinden. Am Samstag 31.03.2018 in Köln und Düsseldorf. Der Aufruf hier als PDF

 

Mediation und Gesundheit

Eine Tagung zum Spannungsfeld im Gesundheitsbereich am Sa 20.04.2018 in Düsseldorf. Das Programm hier als PDF

 

Unser GRUNDGESETZ und die ersten zwanzig Artikel.

Sie sind es wert, betont zu werden. Von KünstlerInnen und Prominenten. Zu hören auf WDR3

 

«Reden gegen Hass»

Im Radio zu hören: Woher kommt dieser Hass, und wie kann man damit umgehen? Stecken hinter der Verrohung Ängste, die man ernstnehmen muss? Das Lebenszeichen auf WDR3 /WDR5 begleitet Menschen, die an den Dialog glauben. Daran, dass es sich lohnt, anderen zuzuhören und sie zu respektieren. Ali Can hat eine «Hotline für besorgte Bürger» gegründet. Als «Migrant des Vertrauens» spricht er mit jedem, der anruft, und nimmt ihn ernst. Roland Schüler leitet das Kölner Friedensbildungswerk, hat zahlreiche Mediationen geleitet und ist erfahren im Gespräch mit so genannten «Wutbürgern». Was kann man mit Empathie und Verständnis erreichen? Und hilft reden auch irgendwann nicht weiter?
Die Sendung am Di 03.10.2017 auf WDR3 / WDR5

 

Neue Broschüre

Die AfD in Köln - eine Partei am rechten Rand

Beleuchtet werden Entstehungsgeschichte und Entwicklung, Strategie und Programmatik der AfD. Der Kreisverband Köln und die «Junge Alternative» werden unter die Lupe genommen, sowie die Arbeit der AfD-Fraktion im Kölner Stadtrat. Gutes Hintergrundmaterial für die Arbeit gegen Rechts.
Die AfD in Köln – eine Partei am rechten Rand.
16-seitige Broschüre.
Ab sofort kostenlos (gg. Portokosten & Spende) beziehbar beim Jugendclub Courage Köln e.V. Bestellung über: info@jc-courage.de

 

Aufarbeitung Atommüll

Auf der Tagung der evangelischen Akademie Loccum zur Endlagersuche für den Atommüll im Juni 2017 hat Roland Schüler einen Vortrag zur Vergangenheitsbewältigung gehalten. Der Text wird demnächst im Tagungsband erscheinen. >> Hier vorab das PDF

Am 03.02.2018 war unser Geschäftsführer Roland Schüler vom Nationalen Begleitgremium zu einer Tagung in Berlin eingeladen.

 

»Adopt a Revolution:

Den syrischen Frühling unterstützen«. So heißt die Kampagne, die Geld und Paten/ Patinnen für die gewaltfreie syrische Bewegung zur Unterstützung sammelt. Mehr Info unter www.adoptrevolution.org

 

 

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