Politik & Gesellschaft

 

Die Frage nach Krieg und Frieden geht weit über militärische Konflikte hinaus. Für den inneren Frieden unserer Gesellschaft ist zum Beispiel auch wichtig, wie Politiker mit unseren Daten umgehen, inwieweit sie Bürger an Entscheidungen beteiligen und was wir aus der Geschichte lernen. Zu solchen Themen bieten wir Diskussionsveranstaltungen, Bildungsurlaube und Vorträge.
>> Fotos und weitere Informationen über die KursleiterInnen finden Sie in der Rubrik Dozentinnen & Dozenten.

 

Liste Veranstaltungsreihe «Einwanderungsland Deutschland»

 

Thema «Ein neues Wir»

 

Politik & Gesellschaft - allgemeines Programm:

 

Veranstaltungsreihe »Einwanderungsland Deutschland«

 

 

Einwanderungsland Deutschland
Gekommen, um zu bleiben!?

Das neue Wir

Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen mit weiteren Dozent_Innen . Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe aus den letzten Jahren.
Die bedeutenden Bildungswerke in Köln tragen diese Veranstaltung: VHS-Köln, Katholisches Bildungswerk, Melanchthon-Akademie und das Friedensbildungswerk Köln sowie der Runde Tisch für Integration.

                

 

 

Die Veranstaltungsreihe wird 2018 unter dem Titel "Das neue Wir" fortgesetzt:

 

Zusammenleben in einer globalisierten Stadtgesellschaft

Das neue Wir

Wer die Entwicklung im urbanen Raum, nicht nur in Deutschland, aufmerksam beobachtet, wird erkennen, dass wir hier schon seit geraumer Zeit einer Vielfalt von Lebenswelten begegnen, die mit der Entwicklung der Globalisierung einhergeht. Folgerichtig sollten daher auch konventionelle Konzepte des Zusammenlebens in den Städten überdacht bzw. neugestaltet werden. Dabei geht es um Diversität und Mobilität, um Leben und Wohnen, Erziehung und Bildung, aber auch um einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel. In einer neuen Veranstaltungsreihe wollen wir (Friedensbildungswerk, Katholisches Bildungswerk, Melanchthon-Akademie, Runder Tisch für Integration, VHS Köln) dem nachgehen und über das neue Wir, das neue Köln sprechen.

>> Der Flyer mit allen Veranstaltungen hier als PDF

 

 

Leider müssen wir diese Veranstaltung auf 2018 verschieben, da Frau Prof Woopen auf Grund ihrer neuen Aufgabe als Vorsitzende des Europäischen Ethikrates den Termin nicht wahrnehmen kann.

Das Grundgesetz als Basis einer inklusiven und demokratischen Gesellschaft

Wir sind das Volk und ich bin Volker*in

Verschoben auf 2018: Di 21.11.2017 / 19.00 – 20.30 Uhr / FORUM Volkshochschule im Kulturquartier am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, Köln-Neumarkt / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-U1

Christiane Woopen, Ayse Tekin . Wir sind das Volk – damit forderten die Demonstrierenden in der DDR des Herbstes 1989 Selbstbestimmung und Demokratie ein. Seit dem Herbst 2015 steht dieser Ruf für die rassistische, nationalistische und antidemokratische PEGIDA in Dresden und anderswo. Volk so ihre Protagonisten sind das was sie darunter verstehen, - Ausländer, Migranten und Flüchtlinge aber ebenso demokratische Parteien, die Medien und vieles andere werden zu Volksfeinden erklärt und bekämpft. Vornehmer kommt da der Anspruch auf eine deutsche Leitkultur daher, die sich auf eine deutsche Identität auf Grund von Sprache, Kultur, Umgangsformen, Werten und einer gemeinsamen Geschichte beruft. Die Kehrseite ist auch hier die Abwertung der Anderen, die sich um die Integration in eine weitgehend als homogen gedachte Gesellschaft zu bemühen haben. Auch die Idee einer demokratischen Leitkultur gerät in Gefahr, einseitig Normen zu setzen und damit auszugrenzen. Dabei reichen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Menschenrechte völlig aus, um die Regeln und Gesetze des Zusammenlebens der Menschen in einer Gesellschaft der Vielfalt zu bestimmen. Die Würde des Menschen ist unantastbar, dieses Gebot bindet rechtsstaatliches Handeln und verpflichtet auch jeden Einzelnen im Umgang mit den anderen in dieser Gesellschaft. Zudem verpflichtet das Sozialstaatsgebot zur Realisierung gleicher Freiheitsrechte und soll die Würde des Menschen in der Arbeits-und Lebenswelt zur Geltung bringen. Wie das Grundgesetz und vor allem die Grundrechte nicht nur das Verhältnis der Menschen in Deutschland zum Staat, sondern auch als ethische Normen die Gesellschaft bestimmen ist Thema der Veranstaltung.

Prof. Christiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates (angefragt)
Ayse Tekin, (ver.di) Vorsitzende Gesamtpersonalrat Deutsche Welle

>> Ankündigung als PDF

 


 

Eine Übersicht über die bisher stattgefundenen Vorträge mit Materialien:

 

>> Der Vortrag von Wolfgang Uellenberg van Dawen zu Flucht und Einwanderung als PDF

>> Den Vortrag von Michaelle Nintcheu zu »Arbeitkraft Migration - die Interessen der Wirtschaft - die Interessen der Einwanderer« vom 15.04.2015 finden Sie hier als PDF


Mi 20. Mai 2015
Vom Recht auf innere Sicherheit zu einem gestaltenden Einwanderungsrecht
Claus Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat) und Dagmar Dahmen (Leitung Ausländeramt der Stadt Köln)


Mi 10. Juni 2015
Fluchtursachen – Fluchtwege – Flüchtlingspolitik
Klaus Jünschke

>> Der Vortrag von Klaus Jünschke hier als Tondokument

>> Seine Vortragsnotizen mit den Informationen zu den Herkunftsländern sind hier zu finden

>> Seinen ausführlichen Vortrag aus 2008 als PDF hier

 

Di 10. Mai 2016

Was ist los am Horn von Afrika

>> Bericht von der Veranstaltung als PDF hier

 

Ein Interview mit Frank Dörner, dem Referenten für den 15.12. zum Grenzregime im Mittelmeer.

>> «Man kann nur absolute Basisnothilfe leisten» Interview mit Frank Dörner auf aerzteblatt.de vom 08.10.2015

Lesehinweis auf taz.de:

>> «Freiwillige-Helfer-retten-Fluechtlinge»

 

Mi 18. Oktober 2017

Interkulturalität in der frühkindlichen und schulischen Bildung

Gemeinsam aufwachsen

Referentinnen:
Claudia Steinberg, Geschäftsführerin Arbeitskreis Ausländisches Kind, Köln
Ursula Boos Nünning, Professorin Universität Duisburg – Essen

>> Ankündigung als PDF

>> Das Thesenpapier von Frau Prof Ursula Boos Nümming als PDF

 

 

Politik & Gesellschaft - allgemeines Programm

 

 

Verleihung des 9. Eine-Welt-Filmpreises NRW

Fr 10.11.2017 / 19.00 Uhr / Filmforum Museum Ludwig Köln, Bischofsgartenstraße 2, Köln-Altstadt, U-Bahn Dom/Hauptbahnhof / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-E2

Zum 9. Mal verleiht eine unabhängige Jury im Rahmen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik den Eine-Welt-Filmpreis NRW, der vom Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet wird und mit 5.000 €, 3.000 € und 1.500 € dotiert ist. Mit dem Preis werden die Arbeiten von AutorInnen gewürdigt, deren Filme für Probleme in Ländern des Südens sensibilisieren, die aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivenwechsel ermöglichen.
Das Friedensbildungswerk ist seit 2015 im Unterstützerkreis.
Die Preisträger:
1. Preis: Das grüne Gold (Dead Donkeys fear no Hyenas) von Joakim Demmer 2. Preis: MIRR – Das Feld von Mehdi Sahebi 3. Preis: #My Escape von Elke Sasses

Filmvorführung des 1. Preises

Fr 10.11.2017 / 20.30 Uhr / Filmforum Museum Ludwig Köln, Bischofsgartenstraße 2, Köln-Altstadt, U-Bahn Dom/Hauptbahnhof / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-E2

Filmvorführung des 1. Preises «Das Grüne Gold» mit anschließendem Gespräch
>> Mehr über die Filme und den Eine-Welt-Filmpreis NRW auf www.fernsehworkshop.de

 

 

Geschichte eines Ortes

Das Deportationslager 1941 – 1945 in Köln-Müngersdorf

Mo 13.11.2017 / 19.30 Uhr / Friedensbildungswerk / Teilnahme kostenlos, Spenden für das Projekt erwünscht / 3 Ust / Kurs 76-M1

Gedenkort in Müngersdorf mit dem Mahnmal (Simulation) von Simon Ungers.

Barbara Becker-Jáklí, Birte Klarzyk . Wer den Walter-Binder-Weg in Köln-Müngersdorf entlanggeht, sieht auf seiner Ostseite einen großen Findling. Seine Inschrift erinnert an das ab Ende 1941 dort befindliche Sammel- und Internierungslager für die von den Nationalsozialisten als jüdisch verfolgte Bevölkerung aus Köln und der Umgebung und an das Schicksal der Menschen, die vor ihrer Deportation in den Ghettos und dem Vernichtungslager an diesem Ort leben mussten.

Das Deportationslager im Äußeren Grüngürtel wurde im Winter 1941 auf dem Gelände des ehemaligen Fort V errichtet, das einst Teil des preußischen Befestigungsrings war. Nachdem die halbverfallene Kaserne des Forts notdürftig saniert und um ein Barackenlager im Nordwesten der Anlage erweitert worden war, diente das Areal zwischen Anfang 1942 und Ende 1943 als Sammellager für den Großteil der ca. 5.500 jüdischen Bürger und Bürgerinnen aus Köln sowie aus den umliegenden Gemeinden. Die räumliche Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung in Köln, die seit Ende der 1930er Jahre immer weiter vorangetrieben worden war, hatte damit ihren Höhepunkt erreicht.

Die Mehrheit der Bewohner des Lagers lebte dort über Wochen und Monate unter schlechtesten Bedingungen. Neben der fehlenden Infrastruktur wirkte sich hierbei auch die konstante Überfüllung des Lagers gravierend auf die Lebensumstände aus.
Für viele der Internierten war es der letzte Wohnort in der Stadt vor ihrer Deportation.
Ab September 1944 diente ein Teil des Lagers zur Internierung jüdischer Frauen und Männer aus Ehen mit einem nichtjüdischen Partner sowie sogenannter «Mischlinge».
Etwa zur gleichen Zeit war ein «Arbeitserziehungslager» der Gestapo in einem anderen Bereiche untergebracht.

Unmittelbar nach Kriegsende wurde das Barackenlager abgerissen, die verbliebenen Reste des Fort V wurden 1962 geschleift. Die Spuren der nationalsozialistischen Verfolgung an diesem Ort verloren sich damit vollständig, bis 1981 der Findling errichtet wurde.

Der Bürgerverein Müngersdorf hat Verantwortung für diesen Ort übernommen und plant einen besonderen Gedenkort. Aus dem Nachlass Simon Ungers wird ein Mahnmal gestiftet, das ein Teil des künftigen Gedenkortes sein wird.

Dr. Barbara Becker-Jáklí arbeitet sein 1988 am NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Birte Klarzyk ist dort als freie Mitarbeiterin tätig und promoviert über die räumliche Segregation der jüdischen Bevölkerung in Köln und Umgebung zwischen 1938 und 1944.

 

 

 

Vorstellung des Digitalen Deutschen Frauenarchivs - Quellen und Zeitzeuginnenberichte zum Frauenzentrum Ehrenfeld (1972-1981)

Fr 17.11.2017 / 19.00 – 21.30 Uhr / Friedensbildungswerk, Obenmarspforten 7-11, 50667 Köln-Altstadt / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-F2

Irene Franken . Auch in der digitalen Geschichtslandschaft entsteht immer noch ein gegenderter Kanon: Bisher wurden vor allem Dokumente über Männer gescannt und als Archivalien online gestellt, - das soll sich ändern! Der Kölner Frauengeschichtsverein, der eine größere Sammlung von Dokumenten zur ‚Neuen' Frauenbewegung zusammengetragen hat, liefert derzeit Beiträge zum Digitalen Deutschen Frauenarchiv, das gerade mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums erstellt wird (ida-dachverband.de). Bei unserem Kölner ‚Part' handelt es sich um Artikel, Fotos, ggf. Audio-Material und Dossiers zur Geschichte der lokalen Kämpfe, um die Dokumentation von Utopien, Diskursen, Aktionen, Erfolgen und Niederlagen rund um Frauenrechte, seien es die Rechte von Arbeiterinnen oder Akademikerinnen, Müttern, Migrantinnen, Lesben oder Heterofrauen, Alten oder Mädchen.
Typische Kölner Gründungen waren unter anderem Frauen beim Republikanischen Club Köln, das Politische Nachgebet, die erste Frauengruppe Kölns Frauenforum, die Gruppe Sozialistisch-Feministische Aktion mit der Zeitschrift efa oder die Aktion 218.
Beliebte Treffpunkte waren das Lokal George Sand, eine kulturelle Anlaufstelle das Piccolo-Theater. Ein von Köln ausgehender Zusammenschluss von Migrantinnen – das Bunte Frauennetzwerk – setzte sich zum Ziel, Migrantinnen, im Exil lebende und Flüchtlingsfrauen sowie Schwarze Deutsche vor Diskriminierung zu schützen und kulturellen Austausch zu fördern.
Ein konkretes Projekt der frühen Bewegungszeit soll näher anhand von Archivalien und Zeitzeuginnenberichten vorgestellt werden: Das Frauenzentrum Ehrenfeld – Zeitzeuginnen berichten
Die Pionierinnen wollten die Arbeiterinnen des Stadtteils Ehrenfeld politisch aufklären. Hierfür nahmen sie hohe Bürden auf sich, u.a. monate- bis jahrelange Arbeit am Fließband bei 4711, um mit ihnen in Kontakt zu kommen. Erfüllten sich ihre Hoffnungen oder war der Kampf gegen die Diskriminierung von Industriearbeiterinnen naiv? - Welche Freiräume gab es damals, die heute undenkbar sind? Was veränderte sich durch die Institutionalisierung (Anmietung eines Ladenlokals)? Der Wandel zum Zentrum der Abtreibungs-, Verhütungs- und Scheidungsberatung war weniger geplant als Ergebnis von Nachfragen. Mit ihren Abtreibungsfahrten bewegten sich die Feministinnen im Bereich der Illegalität. Welchen gesellschaftlichen Druck erfuhr das Projekt Mitte der 1970er Jahre? Wie verlief die theoretische Auseinandersetzung mit staatlicher und RAF-Gewalt? Und wie war das Verhältnis zur Frauenbefreiungsaktion/Frauenzentrum Eifelstrasse?

Ihre Mitwirkung auf dem Podium haben zugesagt:

  • Aus der Gründungsgeneration Ina Hoerner
  • aus der mittleren Phase Eva Stegemann
  • aus der letzten Phase Sabine Tolkmitt

Drei Zeitzeuginnen mit sehr unterschiedlichen Biografien und Träumen berichten von ihrem Engagement, u.a. anhand von Flugblättern oder Bildern.

Präsentation /Moderation:

Irene Franken kam 1975 mit der sozialistisch-feministischen Zeitschrift SOFA in Kontakt, sie war in der Frauenbefreiungsaktion (FBA) aktiv, Teilhaberin im Kölner Frauenbuchladen, Kursleiterin, Mitgründerin der Zeitschrift Kobra und arbeitet seit 1984 zum Thema Geschichte der Kölner Frauen. Sie ist seit 2017 Alternative Ehrenbürgerin von Köln.

Kölner Frauengeschichtsverein, Marienplatz 4, 50676 Köln, info@frauengeschichtsverein.de

 

       

 

 

 

 

«Mit Jesus auf die Barrikaden»

Fr 01.12.2017 / 19.00 - 22.00 Uhr / ESG, Bachemer Straße 28, 50931 Köln (Höhe Universitätsstraße)/ 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-J1

Dorian Raßloff, Jörg Heimbach . «Diese Wirtschaft tötet». AktivistInnen von Blockupy zitieren Papst Franziskus. ChristInnen im linken Protest? Das ist keine neue Erscheinung: Am 2. Juni 2017 jährte sich zum 50. Mal der Todestag von Benno Ohnesorg, erschossen von dem Polizisten Karl-Heinz Kurras auf der Demonstration in Berlin (West) gegen den Schah von Persien. Sein Tod radikalisierte die damalige Protestgeneration. Ohnesorg gehörte zu den stark in der 68er-Bewegung engagierten «Evangelischen Studierendengemeinde» (ESG). Für den Wortführer der Proteste Rudi Dutschke sowie für die TheologInnen Dorothee Sölle und Prof. Helmut Gollwitzer war Jesus ein revolutionäres Vorbild. Können Jesus und die 68er auch heute Menschen dazu inspirieren, für eine bessere Welt aufzustehen?

Regisseur Dorian Raßloff stellt sein Filmprojekt vor. Zu sehen sind an dem Abend unter Anderem Ausschnitte seiner seit dem 68er-Workshop in der Berliner ESG 2008 geführten Interviews mit Eva Quistorp, Katja Ebstein, Gretchen Dutschke-Klotz, Fulbert Steffensky, Konstantin Wecker und von einem Gespräch zwischen Helmut Gollwitzer und Karola Bloch von 1988 (aufgezeichnet von Helga Reidemeister für ihren Film «Aufrecht gehen - Rudi Dutschke»).

Dorian Raßloff, geb. 1984 in Berlin, seit seiner Schulzeit autodidaktisch dokumentarfilmisch tätig, kurz vor dem Abschluss seines Dokumentarfilm-Regie Studiums (an der Filmarche Berlin.) Seit 2006 (damals Schauspiel- und Gesangsstudent) gehört er zur Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) in Berlin. Zusammen mit anderen aus der ESG initiierte er 2007 eine Gedenkveranstaltung zum 40. Todestag von Benno Ohnesorg und in den folgenden Jahren in der ESG einen 68er-Workshop, «Politische Nachtgebete», sowie Gemeindeabende zu gesellschaftspolitischen Themen.

Pfarrer Jörg Heimbach ist Kölner Studentenpfarrer an der ESG in Köln.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Evangelischen Studierendengemeinde in Köln.

 

 

Die Situation der Menschenrechte in Kenia und die Arbeit von peace brigades international

Fr 08.12.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk Köln / 3 Ustd / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-K5

peace brigades international in Kenia

Pia Ucar . peace brigades international (pbi) setzt sich seit 1981 für den Schutz der Menschenrechte ein und begleitet bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen in Krisen- und Konfliktgebieten. Seit 2013 arbeitet pbi in Kenia. Kenianische Menschenrechts­verteidiger_innen sehen sich zahlreichen Herausforderungen und Gefahren gegenüber, vor allem wenn sie in informellen Siedlungen (z.B. Elendsviertel) oder ländlichen Gebieten arbeiten oder zu brisanten Themen wie etwa Landrechte, Korruption oder Übergriffen durch die Polizei.

Pia Ucar war bis Februar 2017 für pbi in Kenia. Ihr Vortrag gibt einen Einblick in die Situation der Menschenrechte und insbesondere von Menschenrechtsverteidiger_innen in Kenia, sowie die politischen Rahmenbedingungen für die Menschenrechte in Kenia nach den Wahlen in diesem Jahr. Zudem wird die Arbeit von peace brigades international (pbi) in Kenia erklärt. Freiwillige und Fachkräfte des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) unterstützen durch Schutzbegleitung, Advocacy und Capacity Development lokale Menschenrechtsverteidiger_innen in ihrem Bemühen um soziale Gerechtigkeit, Frauenrechte und Anerkennung von Landrechten.

Veranstaltet von


peace brigades international, Regionalgruppe Köln Bonn
www.pbideutschland.de

 

 

 

Regelmäßige Veranstaltungen:

 

 

Neue Arbeit – vor Ort in Köln-Mülheim
Jeden Mittwoch / 09.00 – 12.00 Uhr
INA, Düsseldorfer Straße 74, Köln-Mülheim / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-I1

Heinz Weinhausen. «Neue Arbeit» steht für selbstbestimmtes, gemeinwesenorientiertes, umweltverträgliches Wirtschaften und Arbeiten. Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) praktiziert dies seit mehr als 30 Jahren. Bei ihren wöchentlichen Gesprächskreisen berichtet und diskutiert die SSM über Aktivitäten und Perspektiven.

 

 

Wider die deutsche Bildungskatastrophe!
Diskussionsreihe des AK Bildung & Erziehung von Attac Köln

Jeden 2. & 4. Mittwoch im Monat / 20.00 - 22.15 Uhr

Alte Feuerwache, Köln-Agnesviertel / Teilnahme kostenlos / Kurs 76-P2

Oswald Pannes. Der Arbeitskreis Bildung&Erziehung von attac Köln – AK:BE – befasst sich über die ständige kritische Analyse des bildungspolitischen Geschehens in Deutschland hinaus in diesem Trimester schwerpunktmäßig mit der Schulentwicklung in Köln. Sie weist einen enormen Rückstand in der Gesamtschulversorgung auf, dem ein priorisierter Ausbau der Gymnasien über den Bedarf hinaus entgegensteht.

 

 

Bewegte Welt

 

Unser GRUNDGESETZ und die ersten zwanzig Artikel.

Sie sind es wert, betont zu werden. Von KünstlerInnen und Prominenten. Zu hören auf WDR3

 

IFGK Studientag am Sa 25.11.2017 im FBK

«Gewaltfreie Auseinandersetzung mit Andersdenkenden – Erfahrungen, Anregungen, Herausforderungen» so lautet der Titel der Tagung des Instituts für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung.

>> Das Programm hier

 

«Reden gegen Hass»

Im Radio zu hören: Woher kommt dieser Hass, und wie kann man damit umgehen? Stecken hinter der Verrohung Ängste, die man ernstnehmen muss? Das Lebenszeichen auf WDR3 /WDR5 begleitet Menschen, die an den Dialog glauben. Daran, dass es sich lohnt, anderen zuzuhören und sie zu respektieren. Ali Can hat eine «Hotline für besorgte Bürger» gegründet. Als «Migrant des Vertrauens» spricht er mit jedem, der anruft, und nimmt ihn ernst. Roland Schüler leitet das Kölner Friedensbildungswerk, hat zahlreiche Mediationen geleitet und ist erfahren im Gespräch mit so genannten «Wutbürgern». Was kann man mit Empathie und Verständnis erreichen? Und hilft reden auch irgendwann nicht weiter?
Die Sendung am Di 03.10.2017 auf WDR3 / WDR5

 

Peter Steudtner

Mit Freude haben wir vernommen, dass unser Freund Peter Steudtner und seine KollegInnen aus der Haft entlassen worden sind. Weiterhin droht ihnen eine Verurteilung, weil die Anklage noch besteht.
Und weiterhin sind unschuldige Menschen in türkischen Haftanstalten.

 

Neue Broschüre

Die AfD in Köln - eine Partei am rechten Rand

Beleuchtet werden Entstehungsgeschichte und Entwicklung, Strategie und Programmatik der AfD. Der Kreisverband Köln und die «Junge Alternative» werden unter die Lupe genommen, sowie die Arbeit der AfD-Fraktion im Kölner Stadtrat. Gutes Hintergrundmaterial für die Arbeit gegen Rechts.
Die AfD in Köln – eine Partei am rechten Rand.
16-seitige Broschüre.
Ab sofort kostenlos (gg. Portokosten & Spende) beziehbar beim Jugendclub Courage Köln e.V. Bestellung über: info@jc-courage.de

 

Aufarbeitung Atommüll

Auf der Tagung der evangelischen Akademie Loccum zur Endlagersuche für den Atommüll im Juni 2017 hat Roland Schüler einen Vortrag zur Vergangenheitsbewältigung gehalten. Der Text wird demnächst im Tagungsband erscheinen. >> Hier vorab das PDF

 

Silvesternacht 2015/16/17

Die Ereignisse der Silvesternacht haben einen Kreis von Menschen zusammengebracht, die einen eigenen Impuls setzen wollen. Sie wollen die Diskussion auf die eigentlichen Themen von sexueller Gewalt und Einwanderungsgesellschaft zurückführen.
Impulse für eine Diskussion in der Stadtgesellschaft - >> das Papier als PDF «Impuls für eine Stadtgesellschaft»
>> Ein Kommentar von Wolfgang Uellenberg-van Dawen in der Wissenschaft & Frieden als PDF «Die Würde des Menschen»
>> Link zu Lila-in-Koeln
>> Link zu #ausnahmslos

>> Franco Clemens aus unserem Impulskreis hat eine erste Einschätzung zur Frage von Silvester 2017 geschrieben: «Warum so viele Flüchtlinge Silvester nach Köln kamen». Hier der Link zur Rheinischen Post.

>> Elke Steven vom Komiteee für Grundrechte und Demokratie hat die aktuelle Silvesternacht in Köln kommentiert. Zu finden unter www.grundrechtekomitee.de

 

»Adopt a Revolution:

Den syrischen Frühling unterstützen«. So heißt die Kampagne, die Geld und Paten/ Patinnen für die gewaltfreie syrische Bewegung zur Unterstützung sammelt. Mehr Info unter www.adoptrevolution.org

 

 

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